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8. Sp B-J-BL: 11.11.2017 MFFC unterliegt in Neubrandenburg 4:3

2017 11 11 b neubrandenburg mffc 06Die U17-Juniorinnen des Magdeburger FFC unterlagen am Samstag (10. November 2017), am 8. Spieltag der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost, beim gastgebenden 1. FC Neubrandenburg 04 in einer abwechslungsreichen Begegnung mit 3:4.

 

Da vor der Bundesligapartie bereits zwei Spiele auf dem Platz stattfanden, war das „Geläuf“ stark mitgenommen und bereitete den Spielerinnen einige Standschwierigkeiten. Das Team aus Magdeburg startete gut ins Spiel und versuchte diesem den eigenen Stempel aufzudrücken. In der 6. Minuten sahen die Zuschauer einen sehr sehenswerten Angriff: Magdeburgs Romy Baraniak spielte den Ball mustergültig auf Luisa Heizenreder, die jedoch nicht erfolgreich einnetzen konnte. Auch der Torschuss von Tabea Alsleben verfehlte das Ziel (10.).

Die Gastgeberinnen fanden zunehmend besser ins Spiel und so fiel nach einem schnellen Konter der Neubrandenburger Führungstreffer (12.). Das Team von Katharina Berner nutzte die Unordnung in der Abwehr der Elbstädterinnen gnadenlos aus. Zwar konnte der Torschuss von Alia Baltzer, welcher kurz vor der Torhüterin aufsetzte, zunächst von Jule Götz gehalten werden, jedoch glitt der Magdeburgerin das Leder durch die Hände und sprang über sie hinweg ins Tor. Leider war im Fünfmeterraum kein Rasen mehr, sondern nur noch Schlamm. Das Team von Caroline Kunschke und Marcello Semonella lies sich davon nicht entmutigen, spielte sich Zug um Zug vor das Neubrandenburger Gehäuse. In bekannte Manier landete ein Eckball von Emily Hähnel direkt vor den Füßen von Spielführerin Nina Räcke, diese lies Neubrandenburgs Torhüterin Laura Michael aus der Nahdistanz keine Chance und glich zum verdienten 1:1 aus (23.).

Nur wenige Minuten später hatten die Magdeburgerinnen sogar den Führungstreffer auf dem Fuß. Nach einem schönen Durchbruch auf dem linken Flügel durch Außenverteidigerin Chantal Schmidt, im Zusammenspiel mit Baraniak, steckte diese auf Tabea Alsleben durch, doch Torhüterin Michael parierte Alslebens Schuss aus der zweiten Reihe (25.). Das Neubrandenburger Team war zunehmend mehr mit sich selbst beschäftigt und so passierte was passieren muss. Samantha Kühne fing ein Abspiel von Neubrandenburgs Innenverteidigerin ab und legte perfekt für Nicole Woldmann auf, die den Angriff mit dem 2:1 Führungstreffer vollendete (29.). Die Elbstädterinnen hielten den Druck weiter hoch. Tabea Alslebens Schuss ging nach einer knappen halben Stunde (29.) leider über das Tor, nachdem die Neubrandenburgerinnen das Solo von Hähnel erfolgreich stoppten. Mit der knappen Magdeburger Führung ging es für beide Mannschaften in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit agierte das Neubrandenburger Team eindeutig wacher auf dem Platz. Während die Magdeburgerinnen in den Anfangsminuten nicht in den Spielrhythmus fanden, kam das Berner-Team zum Ausgleichstreffer (45.). Ein tief gesteckter Ball landete gefährlich hinter der Magdeburger Defensive, welche vergeblich auf Abseits spekulierte. Erneut war es Alia Baltzer, die den individuellen Fehler eiskalt ausnutzte und für Neubrandenburg erneut erfolgreich war. Es dauerte keine weiteren zwei Minuten ehe die Neubrandenburgerinnen erneut in Führung gingen. Einen sehenswerten Angriff über den rechten Flügel vollendete die gerade eingewechselte Marie Knitter. Magdeburgs Defensive „schlief“ erneut und so standen gleich zwei Neubrandenburgerinnen völlig blank vor dem Magdeburger Kasten. In der 56. Spielminute boten sich den Elbstädterinnen gleich mehrere Chancen auf den Ausgleich. Ein Hähnel-Freistoß segelte scharf in den Fünfer der Neubrandenburgerinnen. Torhüterin Laura Michael konnte den straffen Schuss zwar nicht festhalten, aber auch Samantha Kühne scheiterte im Nachschuss an Keeperin Michael und auch der „dritte Versuche“ landete nur am Pfosten (56.). Magdeburg drängte mehr und mehr auf den Ausgleich. Wieder war Spielführerin Nina Räcke zur Stelle. Ihr flacher Spannschuss hoppelte durch die Schlammsuhle und landete im Netz zum 3:3 Ausgleich (72.). Magdeburg war nun am Drücker und dem Führungstreffer näher als die Gastgeberinnen. Wieder kam MFFC Spielführerin Räcke nach einer Ecke an das Leder, doch ihr Kopfball ging leider über das Tor. Nationalspielerin Lina Jubel machte es dafür auf der Gegenseite besser und erfolgreicher. Ein klassisch ausgespielter Konter wurde in einer ausgezeichneten Einzelleistung zum 3:4 Siegtreffer verwertet. In den verbleibenden Minuten gelang dem Team von Caroline Kunschke und Marcello Semonella nicht mehr der Ausgleich. Ohne einen Punkt trat das Team enttäuscht die Heimreise an.

Am nächsten Samstag empfängt der Magdeburger FFC, zum letzten Spiel der Hinrunde, das Team von Vizemeister 1. FFC Turbine Potsdam. Der Anstoß im Heinrich-Germer-Stadion erfolgt um 14:00 Uhr.

Für den MFFC spielten: Götz - Kiunke, Räcke, Oerlecke, Schmidt - Alsleben (54.Grajqevci), Kühne (67. Plüschke) - Heizenreder, Baraniak (58. Güldenpfennig), Hähnel – Woldmann

Die weiteren Ergebnisse des 8. Spieltages:
Hamburger SV gg FF USV Jena 1:2
SV Meppen gg VfL Wolfsburg 4:2
SV Werder Bremen gg Osnabrücker SC 4:1
1. FFC Turbine Potsdam gg SV Blau Weiß Hohen Neuendorf 12:0

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