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9. Sp B-J-BL: Torloses Remis gegen Deutschen Vizemeister ist gefühlter Sieg

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 21. November 2017 13:42
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2017 11 18 b mffc potsdam 02

2017 11 17 b mffc potsdam 02Am 9. und letzten Hinrundenspieltag der B-Juniorinnen Bundesliga Staffel Nord/Nordost 2017/18 errang der gastgebende Magdeburger FFC am Samstag im Heinrich-Germer-Stadion gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer und Vizemeister 1. FFC Turbine Potsdam ein 0:0. Für den Gast aus Potsdam war es nach dem 4:4 gegen Jena am ersten Spieltag erst das zweite Mal, dass sie Punkte liegen ließen.

Da U17-Trainerin Caroline Kunschke krankheitsbedingt nicht mit dabei sein konnte, wurde das Magdeburger Team von Co-Trainer Marcello Semonella und Eicke Schiller (Trainer der 1. Frauen) gecoacht. Bei eisigen Temperaturen und böigem Wind übernahm der Tabellenführer und Herbstmeister aus Potsdam das Spielgeschehen in die Hand und band die Magdeburgerinnen in der Defensive. Die erste gute Torchance wurde in der 10. Minute für Potsdams Corinna Statz notiert, die jedoch mit ihrem Schuss das Magdeburger Tor knapp verfehlte. Die Gastgeberinnen kamen zwar durch den einen und anderen Freistoß zur Entlastung des Defensivverbundes, doch torgefährlich waren sie nicht wirklich. Das Team des Potsdamer Trainers Michael Schubert brillierte zwar mit viel Ballbesitz, doch fanden sie keine Lücke in der Magdeburger „Mauer“. Potsdams Nachlässigkeiten begünstigten in der 19. und 27. Minute auch MFFC-Offensivaktionen. Tabea Alsleben blieb im Zusammenspiel mit Emily Hähnel, sowie Samantha Kühne, nach Hähnel-Doppelpass, erfolglos. Auf der Gegenseite scheiterte Statz an Magdeburgs Keeperin Jule Götz (28.). MFFC-Spielführerin Nina Räcke köpfte kurz vor dem Halbzeitpfiff die Ecke auch nur in die Arme von Potsdams Keeperin Jamie Gerstenberg (39.).

Auch in Halbzeit zwei das gleiche Bild: Potsdam stand hoch und drängte auf das erlösende erste Tor. Mieke Schiemann verfehlte in der 42. Minute das Magdeburger Tor, ohne Erfolg blieb in der 44. Minute auch der Potsdamer Eckball. Die junge Romy Baraniak fasste sich in der 47. Minute ein Herz und setzte sich mutig und erfolgreich im Eins gegen Eins gegen Potsdams groß gewachsene Joan Mileen Jesse durch, doch ihr Torschuss segelte leider hauchdünn über das Potsdamer Tor (47.).

Baraniak wurde kurz danach glänzend von der eingewechselten Donika Grajqevci in Szene gesetzt, doch Gerstenberg vereitelte die Magdeburger Großchance, ehe Lena Güldenpfennig den Nachschuss über das Tor jagte (52.). Potsdam suchte die Entscheidung, das Magdeburger Team stemmte sich couragiert dagegen. Doch Jule Götz hielt ihren Kasten sauber, konnte ihr Können zeigen und parierte die Potsdamer Torschüsse souverän (57. und 60.). In den restlichen 20 Minuten agierten beide Teams zunehmend hektischer, aber auch griffiger und bissiger. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch ohne weitere zwingende Torchancen und Sieger.

Ein Unentschieden war beiden Mannschaften spürbar zu wenig, denn in den Gesichtern der Potsdamerinnen zeichnete sich eine große Enttäuschung ab. Für die Gastgeberinnen war es zwar ein „gefühlter“ Sieg, doch dann hätten sie auch gern einen Treffer erzielt und den "Dreier" eingefahren. Allerdings überwog am Ende die Freude über den Punktgewinn gegen den Ligaprimus aus Potsdam.

Am kommenden Samstag (25.11.) beginnt bereits die Rückrunde der Spielserie 2017/18. Der Magdeburger FFC empfängt Aufsteiger SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf, der mit dem 2:0 gegen Mitaufsteiger Osnabrück im letzten Hinrundenspiel den ersten Bundesligadreier feierte. Der Anstoß im Heinrich-Germer-Stadion erfolgt um 14:00 Uhr.

Für den MFFC spielten: Götz - Wendt (80. Schmidt), Räcke, Woldmann, Oerlecke, Kühne - Heizenreder (77. Görlitz), Güldenpfennig, Baraniak, Hähnel - Alsleben (41. Grajqevci)

Die weiteren Ergebnisse des 9. Spieltages:
FF USV Jena gg 1. FC Neubrandenburg 6:2
SV Werder Bremen gg SV Meppen 3:0
SV BW Hohen Neuendorf gg Osnabrücker SC 2:0
VfL Wolfsburg gg Hamburger SV 5:0

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