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NHS 13. Spieltag B-Juniorinnen Bundesliga MFFC gg Wolfsburg

2018 04 04 b jun mffc wolfsburg2018 04 04 b jun mffc wolfsburg04Am späten Dienstag Abend trennten sich in einer abwechslungsreichen Partie, im Nachholspiel des 13. Spieltages der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost, der Magdeburger FFC und Tabellenführer VfL Wolfsburg 4:4. Ein Teil der gut 120 Zuschauer freute sich, die anderen waren hingegen tief enttäuscht, den Dreier in der „letzten Aktion“ aus der Hand zu geben.

Die Gastgeberinnen erspielten sich in den Anfangsminuten ein leichtes Übergewicht und ließen den Gästen aus Wolfsburg wenig Raum. Erste gute Torchance in der 2. Minute durch Nicole Woldmann, doch ihr Schuss aus spitzem Winkel war nicht präzise genug um Wolfsburg Keeperin Johanna Wende aus 5 Metern zu überwinden. Eine Minute später brachte ein Missverständnis in der Wolfsburger Defensive Lena Güldenpfennig in eine gute Schussposition, doch sie agierte nicht mutig genug und schloss zu früh ab, so dass Wende keine Mühe hatte den Ball zu halten (3.).

Der Tabellenführer aus Wolfsburg machte es deutlich besser. Der erste Angriff und Torschuss wurde in der 10. Minute mit dem 0:1 abgeschlossen. Vanessa Schäfer konnte unbedrängt aus 14 Metern abschließen und ließ MFFC-Keeperin Jule Götz nicht den Hauch einer Abwehrchance. Magdeburg brauchte einige Minuten, um wieder ins eigene Spiel zu finden. Bis auf zwei verletzungsbedingte Wechsel auf Seiten der Magdeburgerinnen und Gäste konnte jedoch nichts Erwähnenswertes notiert werden. Nach einer knappen halben Stunde der Ausgleich. Lena Güldenpfennig vollendete aus 6 Metern, nach dem flachen Zuspiel von Emily Hähnel (30.).

Nun zeigten die Gäste „Nerven“. Nach einem zu kurz geratenen Abstoß von Wolfsburgs Keeperin Wende setzten die eingewechselte Fenja Popp und Emily Hähnel energisch gegen Wolfsburgs Abwehrspielerinnen nach und das uneigennützige Abspiel von Hähnel auf Güldenpfennig, netzte diese zur Führung ein (32.). Bis zum Halbzeitpfiff hatte das Kunschke-Team noch zwei brenzlige Situationen zu überstehen. Denn die Wolfsburger Flanken verpassten am „zweiten Pfosten“ Laurina Bock sowie Johanna Bartel.

Der Gast aus Wolfsburg war unter Zugzwang und drängte auf den Ausgleich. Nach einem Freistoß und „Kopfballstaffete“ erreichte Keeperin Jule Götz den Ball gerade noch mit den Fingerspitzen und verhinderte den Ausgleich (43.). Eine Minute später war sie dann aber machtlos. Die Wolfsburger Ecke konnte nicht aus dem Strafraum bugsiert werden und aus dem Herumgestochere der vielen Beine behielt Annika Geistert den Überblick und spitzelte den Ball zum 2:2 ins Tor (45.). In der Folge konnte für die Gäste durch Natalie Kowalski zwei weitere richtig gute Möglichkeiten notiert werden (47. und 53.).

Glück für die Gastgeberinnen, die sich fortan besannen. In der 55. Minute passte Emily Hähnel mit viel Übersicht auf Nicole Woldmann, die ihren Schuss aus 18 Metern zur erneuten Führung in den Wolfsburger Kasten setzte – flach und scharf (57.). Keeperin Götz konnte sich dann gleich zwei Mal auszeichnen. Erst streckte sie sich gegen den Schuss von Lotta Cordes (58.) und verhinderte den Einschlag in den Winkel, dann wehrte sie erfolgreich die Direktabnahme von Natalie Kowalski via Aufsetzer zur Ecke ab (67.).

Aber Schwachpunkt sind die Standardsituationen beim MFFC oder die Stärke des Tabellenführers. Denn unbedrängt schoss Kowalski die folgende Ecke zum 3:3 ein (69.). Lotta Cordes versuchte es in der 71. Minute erneut , wieder aber vorbei. Magdeburg macht nun wieder Druck, doch so richtig klappte das Überzahl- bzw. Konterspiel nicht.

Fünf Minuten vor dem Ende dann wieder die Magdeburger Führung. Wolfsburgs Keeperin Wende konnte den Flachschuss von Nicole Woldmann nicht festhalten, aber Stürmerin Fenja Popp hatte keine Mühe die Kugel unbedrängt einzunetzen. Doch es war noch nicht Schluss. In der letzten Aktion der Partie erneut Eckball für die Gäste. Ja und wieder bekommen die MFFC-Spielerinnen keinen „Zugriff“. Ohne große Mühe köpfte Natasha Kowalski, zur Freude ihres Teams und der mitgereisten Anhänger, zum 4:4 Endstand ein (80.+3).

Somit glitt der Magdeburger Sieg in der „letzten Aktion“ aus den Händen und es reichte nur zur Punkteteilung, äußerst bitter. Der gastgebende Magdeburger FFC brachte Tabellenführer Wolfsburg somit nur ins straucheln.
Im dritten Spiel binnen sieben Tagen ist der Magdeburger FFC am kommenden Samstag (07. April) beim Hamburger SC zu Gast. Anstoß ist 14:00 Uhr

MFFC: Götz – Kiunke, Räcke, Oerlecke (41. Plüschke), Görlitz (60. Schmidt)– Kühne, Köppe – Woldmann, Güldenpfennig (68. Baraniak), Hähnel – Alsleben (16. Popp)

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