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Magdeburger FFC macht Traumfinale perfekt

mffc team 2016 regionalliga frauen EPO 9192 AndereDurch einen völlig souveränen und gut herausgespielten 7:0 (4:0)- Erfolg gewinnt der Magdeburger FFC sein Gastspiel im Halbfinale des sachsen-anhaltinischen Landespokals der Frauen beim SV Blau-Weiss Dölau und zieht somit ins Traumfinale gegen den SSV Besiegdas 03 Magdeburg ein.


Die Magdeburgerinnen ließen von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, dass sie gewillt waren, wie im vergangenen Jahr,  wieder ins Pokalfinale einzuziehen.

 

Schon nach zwei Minuten hatte Natalie Grenz die Riesenmöglichkeit nach einem langen Ball in die Spitze. Aber ihr Ball klatschte nur an den Pfosten und Caroline Hildebrand kam für den Nachschuss etwas zu spät (2.).

Und auch kurze Zeit später war Grenz nicht treffsicher genug, denn nach einem schönen Pass von Melanie Vogelhuber rauschte ihr Schuss knapp am Tor vorbei (9.). Besser machte es dann Caroline Hildebrand. Nina Schuster brachte in der 13. Minute einen Freistoß butterweich in den Strafraum und Hildebrand versenkte den Ball gekonnt per Kopf im Dölauer Gehäuse.

Damit war der Bann gebrochen und die Spielerinnen des Magdeburger FFC rannten weiter an. Das 2:0 fiel dann durch Melanie Vogelhuber. Sie wurde von Hannah Peierke, die nach langwieriger Verletzungspause wieder mit von der Partie war, gut im Zentrum freigespielt und zog aus knapp 20 Metern ab. Der Ball senkte sich und schlug unhaltbar ein (20.).

Und im nächsten Spielzug konnten die Elbestädterinnen sogar noch erhöhen. Nach einem doppelten Doppelpass zwischen Hildebrand und Schuster, brachte diese dann den Ball in die Mitte und diesmal vollendete Grenz erfolgreich zur drei Tore Führung (21.).

Auch danach ging es weiter auf das Tor von Lisa Schneider im Dölauer Tor. Allein Natalie Grenz hatte jede Menge Möglichkeiten. In der 27. Minute scheiterte sie nach einer tollen Vorarbeit von Madlen Herbst, die sich gelungen auf der rechten Seite mit Jessica Fischer durchkombinierte.

Kurz vor dem Pausenpfiff machte sie es dann besser und erzielte das 4:0. Wiederum war es Nina Schuster, die mustergültig in den Strafraum flankte und Grenz konnte den Ball nach guter Annahme im Tor unterbringen (42.).

Somit war das Spiel schon zur Halbzeit entschieden. Dölau zeigte zwar gute Ansätze im Umschaltspiel, blieb aber dann spätestens an der letzten Magdeburger Kette um Wiebke Seidler und Juliane Gorn hängen. Sehr präsent im MFFC-Spiel war Madlen Herbst, die in der Defensive viele Bälle eroberte und auch im Spiel nach vorn sehr gut agierte.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nicht. Gleich zu Beginn die Chance für Nina Schuster, aber ihr Kopfball nach einer Flanke von Gorn strich knapp am Tor vorbei (52.).

Zwei Minuten später fiel das 5:0, wiederum durch Melanie Vogelhuber. Wieder kombinierte sich die Magdeburger Offensive klug über Fischer, Grenz und Vogelhuber durch und diese schloss dann mit einem Schuss erfolgreich ab (54.).

Das nächste Tor erzielte Nina Schuster mit einem Fernschuss nach einem zu kurz abgewehrten Ball, der Dölauer Hintermannschaft (65.).

Den Schlusspunkt setzte dann die sehr agile Jessica Fischer in der 72. Minute. Wieder war es Herbst, die einen tollen Ball in die Spitze spielte und Fischer musste nur noch zum Endstand einschieben.

Auch in der Folge gab es noch zahlreiche Torchancen für die Gäste, die aber alle ungenutzt blieben. Am Ende war es ein überaus überzeugender Sieg des Magdeburger FFC gegen eine Dölauer Mannschaft, die zwar leidenschaftlich kämpfte, jedoch ihre Grenzen deutlich aufgezeigt bekam.

So kommt es nun zum Lokalderby im Pokalfinale zwischen dem SSV Besiegdas 03 Magdeburg und dem Magdeburger FFC. Trainer Michael Böhm dazu: “Wir wollten dieses Finale unbedingt und das hat man auch heute gesehen. Natürlich freuen wir uns auf das Aufeinandertreffen der derzeit besten beiden Mannschaften in Sachsen-Anhalt, gerade auch weil es ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Spielerinnen des MFFC geben wird.“

Das Finale wird am Pfingstmontag, den 5. Juni, um 14:00 Uhr ausgetragen.

Für den MFFC spielten: Schäfer - Schuster (72. Weiß), Seidler, Gorn, Peierke (81. Mauly), Herbst (81. Knothe), Lüdke, Vogelhuber, Hildebrand, Fischer, Grenz (66. Schulz)