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17.05.08: nach 2:4 Niederlage in Lübars bleibt Saisonziel unerreichbar

Mit der 2:4 Niederlage am Sonntag im Spitzenspiel der Regionalliga Nordost beim Aufsteiger 1. FC Lübars, kann der Magdeburger FFC, sein gestecktes Ziel: Aufstieg in die 2. Frauen Bundesliga nicht mehr erreichen.

Die Gastgeberinnen „brannten" von der ersten bis zur letzten Minute und erarbeiteten sich einen verdienten Sieg, der ihnen für das Saisonfinale am kommenden Sonntag beim SV Blau Weiß Hohen Neuendorf (derzeit Zweiter), weiterhin alle Chancen für den Zweitligaaufstieg offenhält. Diesen strebt aber auch der SV Blau Weiß Hohen Neuendorf an, der mit einem Punkt mehr vor den Lübarserinnen steht.


Bereits in der ersten Spielminute hatten die Gastgeberinnen durch Sarah Regaesel die erste gute Möglichkeit. Ihr Schuss war jedoch zu unplatziert um Keeperin Hohmann zu überwinden. Nur zwei Minuten später die nächste Großchance für Lübars. Dieses Mal parierte Hohmann glänzend gegen Regaesel und wehrte zur Ecke ab. Der folgende Eckball war die Einleitung des Magdeburger Führungstreffers. Kunschke schickte Anne Bartke aus der eigenen Hälfte auf die „Reise", sie konnte bei ihrem Sturmlauf über das halbe Feld nicht gestoppt werden und traf mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:0 Führung (4.). Die Führung hatte jedoch nicht lange Bestand, denn Sarah Regaesel war einen Schritt vor der aus dem Tor eilenden Keeperin Manja Homann am Ball und spitzelte den Ball zum Ausgleich in die Maschen (10.). Fünf Minuten später war es wieder Regaesel die für Torgefahr sorgte. Sie wurde jedoch zu weit nach Außen abgedrängt und entscheidend am Torschuss gehindert. Nach zwanzigen Minuten wurde Silvana Müller im Strafraum „plump" von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Anne Roeloffs zur erneuten Führung der Magdeburgerinnen. Die Lübarserinnen störten früh und ließen die Magdeburgerinnen überhaupt nicht ins Spiel kommen. In der 26. Minute konnte Steffi Bienert von der Magdeburger Defensive nicht entscheidend gestört werden, ihr Schuss in Bedrängnis wurde zunächst von Keeperin Hohmann abgewehrt, doch den Nachschuss schob sie zum Ausgleich ins verwaiste MFFC-Tor. Mit einem sehr guten diagonalen Zuspiel von Müller auf Krakowski, kam Krakowski in eine sehr gute Schussposition, doch ging ihr Torschuss am langen Pfosten vorbei (38.). Zwei Minuten später legte Bartke mit Übersicht für Krakowski auf, dieses Mal schoss sie aus 13m weit über das Lübarser Gehäuse. Eine Minute vor der Pause stand ein Lübarser Freistoß lange in der Luft. Steffi Bienert war es, die vor Hohmann am Ball war und zur Führung der Gastgeberinnen traf. Fast mit dem Halbzeitpfiff eine weitere Großchance für den MFFC, Anne Roeloffs Schuss auf´s kurze Ecke ging knapp neben das Tor (45.).


Die Gastgeberinnen waren in der ersten und auch der zweiten Halbzeit das deutlich aktivere Team, obwohl die MFFC-Kickerinnen in Halbzeit Eins den Chancen nach ebenbürtig waren. So dauerte es gut zehn Minuten nach dem Seitenwechsel bis der MFFC zu seinem ersten Torschuss kam. Melissa Krakowski setzte ihren Schuss aber über das Tor (59.). Bis dahin spielten die Gastgeberinnen zwar fast nur in der Hälfte des MFFC, doch zwingende Torchancen erspielten sie sich nicht. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen ließ aber nicht allzu lange auf sich warten. In der 69. Minute war es wieder ein Freistoß der ein Tor einleitete. Die eingewechselte Romina Larsen lief am langen Pfosten ein und köpfte vor Hohmann zum 4:2 ein. Kunschke erkämpfte sich in der 72. min den Ball, doch unter Bedrängnis kam aber nur ein schwacher und unplatzierter Schuss zu Stande. Auf der Hut war Hohmann in der 78. min nachdem sie einen direkten Eckball auf der Linie abwehrte. Mit einer Klasseparade verhinderte Hohmann in der 89. Minute noch einen weiteren Gegentreffer.


Selbst wenn der MFFC am kommenden Sonntag das Heimspiel gegen Zweitligaabsteiger FC Erzgebirge Aue gewinnen würde, könnten sie sich nicht mehr von Platz 4 verbessern.


MFFC: Hohmann-Elsner, Beinroth, Mücke (78. Zinke), Wohlfahrt-Schuster (69. Klemme), Roeloffs, Krakowski, Müller-Bartke, Kunschke