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Spielbericht zum 1:1 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam II

Potsd_010511_aktiMit einem verdient erkämpften Punktgewinn gegen den Dritten der Tabelle, 1. FFC Turbine Potsdam II, beendete der Magdeburger FFC, am Sonntag im Heinrich-Germer-Stadion am letzten Spieltag versöhnlich die zweite Spielserie in der 2. Frauen-Bundesliga.

 

Bei sehr guten äußerlichen Bedingungen, strahlend blauem Himmel und Sonnenschein sowie hervorragenden Platzbedingungen sahen die gut über 200 Zuschauer eine abwechslungsreiche Partie, in der sich beide Mannschaften überwiegend neutralisierten. Der erste Torschuss und Angriff der Gäste aus Potsdam wurde auch gleich zum Führungstreffer genutzt. Potsdams Spielführerin Henrike Schödel konnte den Ball unbedrängt im Mittelfeld führen, passte mit Übersicht auf Stürmerin Lavinia Timme, die die MFFC-Abwehrreihe geschickt hinterlief und auch Magdeburgs Torhüterin Almuth Schult keine Abwehrmöglichkeit ließ (17.).
Die Gastgeberinnen scheiterten, wie auch schon in der gesamten Spielserie, immer wieder an der gleichen Pass- sowie Zuspielungenauigkeit. Darüber hinaus stellte die Potsdamer Viererkette die MFFC-Offensive ein ums andere Mal „abseits“. Torchancen blieben allerdings auf beiden Seiten aus. Es war eine gute halbe Stunde gespielt, da erreichte Katja Gabrowitsch noch im letzten Augenblick den – an sich – zu kurz gespielten Querpass von Stephanie Träbert, doch so landete ihr Schuss aus 20 Metern unhaltbar für Potsdams Torhüterin Lena Hohlfeld zum Ausgleich im Winkel (33.). Zwei Minuten später eine tolle Reaktion von Torhüterin Hohlfeld, die einen Kopfball aus Nahdistanz von Stephanie Abel, nach Basts Freistoß, noch zur Ecke abwehrte (35.). Da hatten so manche Zuschauer bereits den Torschrei auf den Lippen. Da bis zum Pausenpfiff nichts Erwähnenswertes mehr passierte, außer – leider – dem verletzungsbedingten Ausfall von Laura Diener, ging es mit dem 1:1, was auch gleichzeitig schon den Endstand bedeutete, in die Pause.

 

Potsd_010511_15Das chancenlose, aber nicht langweilige Spiel setzte sich in der zweiten Halbzeit fort. Die Potsdamerinnen reagierten mehr auf die „harmlosen“ Angriffsversuche der Magdeburgerinnen, als selbst entscheidend die Initiative zu ergreifen. Torhüterin Almuth Schult konnte in der 74. Minute noch einmal ihre ganze Klasse unter Beweis. Nachdem Sandra Starke allein auf Schult zulief, blieb sie lange stehen, sodass sie den Schuss von Starke erfolgreich abwehrten konnte. Da es die letzte Torchance in diesem Spiel war, rettete sie schließlich den Punktgewinn gegen die favorisierten Potsdamerinnen, die es dem MFFC an diesem Tag nicht wirklich richtig schwer machten.

In Leipzig behielt der Hamburger SV II im Meisterschaftsendspiel gegen den schon seit vier Wochen feststehenden Erstligaaufsteiger, 1. FC Lok Leipzig, in einer lange offenen Partie die Oberhand und gewann 5:2. Damit sicherte sich die Bundesligareserve aus Hamburg ungeschlagen den Meistertitel.

MFFC: Schult - Diener (46. Ernst), Abel, Beinroth, Bast - Träbert (66. Kunschke), Gabrowitsch, Roeloffs, Krakowski, Steinbrück (82. Vogelhuber) - Schuster

 

Weitere Schnappschüsse vom Spiel finden Sie in unserer Bildergalerie.