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Spielbericht zum Unentschieden bei Holstein Kiel

Im Duell des Tabellenneunten, Magdeburger FFC, beim Zehnten, Holstein Kiel, gab es am Sonntag, dem 14. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga am Sonntagmittag beim 1:1 Unentschieden keinen Sieger.

Auf dem Kieler Kunstrasenplatz entwickelte sich ein hart umkämpftes Abstiegsduell, in welchem sich beide Teams in den Anfangsminuten neutralisierten. Nach einer guten Viertelstunde Spielzeit dann die Führung für die Gastgeberinnen, die im Hinspiel mit 1:0 in Magdeburg gewannen. Christina Krause jagte ihren 25-Meter-Schuss, Marke Sonntagsschuss, aus halblinker Position unhaltbar in den Winkel des Magdeburger Tores (16.). Dies sollte auch der einzige Torschuss in Halbzeit eins bleiben. Zwei Minuten später auch die erste erwähnenswerte Torchance für die Gäste aus Magdeburg. Katja Gabrowitsch setzte ihren Torschuss auf der Gegenseite knapp neben das Kieler Tor (18.). Vier Minuten später konnten die Gastgeberinnen den Knipp-Eckball nicht im Strafraum klären, Gabrowitsch setzte ihren Schuss zum Ausgleich in die Maschen (22.).

Die größte Chance zur Führung hatte die 16-jährige Isabelle Knipp auf dem Fuß. Knipp überlupfte, nach dem diagonalen Zuspiel von Jennifer Horwege zwar Kiels Torhüterin Bendt, doch noch ehe der Ball über die Torlinie ging, klärte Kiels Krohn „auf“ der Linie (26.). In der 41. Minute war es erneut ein Eckball von Isabelle Knipp, der für Verwirrung im Kieler Strafraum sorgte. Zwei Kielerinnen behinderten sich gegenseitig, doch ehe der Ball über die Torlinie ging, „rettete“ eine andere Kieler Abwehrspielerin vor der Linie. Da die Mannschaft von Trainer Steffen Rau ihre Möglichkeiten nicht nutzten, ging es mit dem 1:1 auch in die Halbzeitpause.    

In einer Magdeburger Drangphase agierte Youngster Knipp in der 51. Minute nicht energisch genug. Zwar setzte sie sich im Strafraum sehr gut im Eins gegen Eins gegen ihre Gegenspielerin durch, doch anstatt abzuschließen, schlug sie noch einen Haken, um eine Kielerin aussteigen zu lassen. Der Ball versprang dann allerdings, sodass nichts Zählbares heraussprang. Die Gastgeberinnen kamen nach einer knappen guten Stunde zu ihrer zweiten Möglichkeit. Magdeburgs Torhüterin Almuth Schult „nahm“ Kiels Justine Pank jedoch abgeklärt den Ball vom Fuß. Auf der Gegenseite verzog Dania Schuster mit ihrem Torschuss, zuvor leisteten Gabrowitsch und Knipp die Vorarbeit (58.). Zum Glück schloss Pank in der 60. Spielminute zu überhastet aus 18 Metern ab, sodass ihr Schuss weit über das Schult-Gehäuse ging. Für die Magdeburgerinnen verzog Knipp in der 74. Minute ebenso. Da beide Teams in der Schlussviertelstunde zu keinen weiteren Möglichkeiten kamen, blieb es am Ende bei den beiden Toren aus der ersten Halbzeit und der Punkteteilung.

Der Tabellenletzte und Aufsteiger BV Cloppenburg unterlag beim SV Werder Bremen mit 0:3 und auch TeBe Berlin als Vorletzter musste sich deutlich mit 0:7 beim 1. FFC Turbine Potsdam II geschlagen geben.

Zum letzten Heimspiel des Jahres ist der Magdeburger FFC am Sonntag (28.11.) ab 14:00 Uhr im Heinrich-Germer-Stadion Gastgeber für den FFC Oldesloe.  

MFFC: Schult - Horwege , Beinroth, Abel, Steinbrück - Gabrowitsch, Roeloffs, Vogelhuber, Mujovic (58. Kunschke), Knipp – Schuster


Quelle:  www.holstein-kiel.de

Es bleibt alles beim Alten! Nach dem 1:1 zwischen den Frauen von Holstein Kiel und dem Magdeburger FFC in der 2. Frauen-Bundesliga Nord gab es nach dem Kellerduell tabellarisch keinen Rutsch. Der Magdeburger FFC rangiert weiterhin mit 9 Punkten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Dahinter stehen die "Holstein Woman" punktgleich auf Platz 10 nach 13 von 22 ausgetragenen Punktspielen.

Dabei spiegelt das Unentschieden die Verhältnisse nach den 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz auf der Sportanlage Kiel-Projensdorf wider. Vom ersten Ballkontakt bis zum Schlusspfiff gingen dabei beide Teams ein hohes Tempo. Gepaart mit hohem kämpferischen Einsatz bis an die erlaubten Grenzen und manchmal auch darüber hinaus sahen die knapp mehr als 100 Zuschauer ein interessantes und zugleich spannendes Spiel. Trotz der fehlenden (vielen) Torchancen hatte das direkte Duell um Platz 9 seinen Reiz. Neutrainer Christian Fischer beorderte Mittelfeldspielerin Kranz auf die rechte Abwehrseite, wo Holsteins Nummer sieben ihre Sache sehr gut machte. Ihre Position im zentralen Mittelfeld nahm Rachel Jakubowski ein. Der Neuzugang aus Orlando debütierte bei den Holstein Woman. Fehlte in der ersten Stunde noch etwas die Bindung zu dem Mitspielerinnen, zeigte die US-Amerikanerin in der letzten halben Stunde ihre Fähigkeiten als Ballverteilerin. In dieser Phase sammelten die Kielerinnen einige Pluspunkte. „Da war mehr drin“, liebäugelte Fischer mit mehr nach dem Schlusspfiff, „wir waren in der ersten Halbzeit nicht so gut, Magdeburg in der zweiten Halbzeit.“ In der 58. Und 75. Minute besass Holsteins Aktivposten Pank zweimal die Möglichkeit für den enorm wichtigen Dreier. Beim ersten Mal versprang der Ball auf dem rutschigen Geläuf etwas, so dass U20-Weltmeisterin Almuth Schult rechtzeitig den Winkel auf ihr Tor verkürzte und so den Schuss am Torraumeck abwehrte. Beim zweiten Mal war der Heber aus 18 Metern über die herausgeeilte Schult zu hoch angesetzt.

Besser hatte es Christina Krause in der ersten Hälfte gemacht. Die Stürmerin drosch in Höhe linkes Strafraumeck den Ball aus 25 Metern unhaltbar für Schult  rechts oben in den Torwinkel. Die Belohnung für das aggressive Spiel der Kielerinnen. Vor allem Spielführerin Pashley zeigte in den 90 Minuten mit einer guten Leistung, was im Abstiegskampf angesagt ist. Mit dem plötzlichen 1:1 gewann der Gast aus Magdeburg jedoch Oberwasser. Nach einem Eckball kam Roeloffs im Zentrum aus 11 Metern unbedrängt zum Torschuss halbhoch ins Gehäuse der machtlosen Bendt. Danach war die Mannschaft von Steffen Rau dem 2:1 näher als Holstein. Zum Glück rettete Krohn fast auf der Torlinie das 1:1 zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel gaben sich beide Seiten nicht mit dem 1:1 zufrieden. Aufgrund der prekären Lage beider Teams war die Marschroute beider Teams auf drei Punkte getrimmt. Am Ende sollte es jedoch beim leistungsgerechten Ausgang bleiben.

Holstein Kiel: Victoria Bendt - Kati Krohn, Svenja Bödeker, Stephanie Güldenzoph, Marialiiza Kranz - Jeska Danielsen (61. Tina Hild), Rachel Pashley, Rachel Jakubowski, Joy Grube - Christina Krause (64. Denise Jakubowski)

Magdeburger FFC: Almuth Schult - Melanie Vogelhuber, Stephanie Abel, Anja Beinroth, Jennifer Horwege - Patricia Steinbrück, Katja Gabrowitsch, Anne Roeloffs - Isabelle Knipp, Dania Schuster, Ilda Mujovic (58. Caroline Kunschke)

Schiedsrichter: Sandra Pansch (Ahrensburg)
Assistenten: Liane Lindenberg (Nienburg), Susann Kunkel (Hamburg)
Zuschauer: 110
Gelbe Karten: Grube - Steinbrück, Roeloffs
Tore: 1:0 Krause (16.), 1:1 Roeloffs (22.)