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Erster Sieg gegen SV Meppen sichert Klassenerhalt

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Mit einem verdienten 2:1 Sieg gegen den SV Meppen, am 21. Spieltag der 2. Bundesliga, sicherte sich der Magdeburger FFC den Klassenerhalt und wird auch in der kommenden Spielserie in Deutschlands zweithöchster Spielklasse dabei sein.

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Die Gastgeberinnen begannen gegen den SV Meppen, mit denen sie nun punktgleich sind, äußerst druckvoll. Auf dem Posten zeigte sich in der 3. Minute Meppens Torhüterin Oude-Wesselink bei Dania Schuster´s Kopfballverlängerung nach einer Ecke. Meppens Agata Manczynska prüfte auf der Gegenseite mit ihrem Schuss Magdeburgs Torhüterin Lotta Ravn (6.). Mustergültig wurde in der 7. Minute der Führungstreffer heraus gespielt. Mit dem diagonalen Zuspiel von Marie Schmiedchen über Meppens Viererkette hatte Patricia Steinbrück viel Platz und Zeit ihre Flanke in die Mitte zu bringen, welche die einlaufende Stephanie Träbert mit beiden Oberschenkeln über die Torlinie beförderte. Im Nachfassen parierte Torhüterin Oude-Wesselink dann in der 12. Minute den guten Schuss von Dania Schuster aus 16m. Nach der offensiven Anfangsphase zogen sich die Gastgeberinnen unerklärlich weiter zurück und überließen den Gästen aus Meppen das Spiel. Zwar fehlten noch die zwingenden hochkarätigen Torchancen, doch in der 38. Minute setzte Greta Budde den Ball zum verdienten und vielumjubelten Ausgleich in die Maschen. Laute Schmerzschreie von Patricia Steinbrück sorgten wenige Minuten vor dem Pausenpfiff für betretene Stille im Heinrich-Germer-Stadion. Ohne gegnerische Einwirkung verdrehte sie sich das Knie. Für sie ist nicht nur die Saison vorzeitig beendet, denn auf Grund ihres Kreuzbandrisses wird mit Steinbrück erst im Jahr 2013 wieder zu rechnen sein.            

Für „Patti“ (Patricia Steinbrück), wollten dann die Magdeburgerinnen den ersten Sieg überhaupt gegen Meppen einfahren. Genau so konzentriert und druckvoll wie zum Spielbeginn war auch der Auftakt zur zweiten Halbzeit. So brauchten die Magdeburger Anhängerschaft auch nicht lange auf das 2:1 warten. Nach dem Zusammenspiel von Gabrowitsch und Piatkowski, bekam Bartke den Ball in den Lauf gespielt und netzte aus 14m zum 2:1 ein (54.). Bis zum Abpfiff blieb die Partie spannend und abwechslungsreich. Allerdings kamen beide Mannschaften erst in den Schlussminuten zu echten Torchancen. Torhüterin Ravn kam nicht so recht an den Freistoß von Sarah Schulte, doch Stephanie Träbert wehrte den Ball erfolgreich auf der Linie ab (81.). Der hätte auch drin sein können. In der 87. Minute bekam Meppens Torhüterin den Schuss von Katja Gabrowitsch erst im Nachfassen (87.) und auch Magdeburgs Torhüterin Ravn zeigte sich beim Schuss von Vanessa Rohling auf dem Posten (88.).

Nach dem Abpfiff konnten sich die Magdeburgerinnen und deren Anhängerschaft nicht nur über den ersten Sieg (im sechsten Aufeinandertreffen) über den SV Meppen freuen, sondern auch über den Klassenerhalt. Zum letzten Spieltag ist der Magdeburger FFC am 20. Mai beim Absteiger Mellendorfer TV zu Gast. Für Trainer Steffen Rau sowie Isabelle Knipp ist es auch das letzte Spiel für den Magdeburger FFC.

MFFC: Ravn-Mücke, Roeloffs, Ernst, Schmiedchen-Steinbrück (44. Knipp), Gabrowitsch, Piatkowski, Träbert (88. Weinbeer)-Bartke, Schuster (89. Mujovic)


Quelle: www.noz.de                

Reisinger: Not gegen Elend

Magdeburg. Die gute Nachricht vorneweg: Meppens Zweitligafußballerinnen haben einen Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt geschafft. Die schlechte: Die Mannschaft von Maria Reisinger profitierte am Sonntag von den Niederlagen der hinter ihr platzierten Mannschaften. Durch die eigene 1:2-Pleite beim Magdeburger FFC baute der SVM hingegen seine Negativserie weiter aus und ist nun seit sieben Spielen sieglos. Angesichts der Leistung ihrer Mannschaft kündigte Reisinger ein Gespräch mit der Vereinsführung an. Thema: die künftige Ausrichtung.

„Das war Not gegen Elend. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient, aber die wollten natürlich in ihrem letzten Heimspiel gewinnen. Wir können froh sein, dass wir Punkte gemacht haben, als wir noch das entsprechende Spielermaterial hatten“, fasste Reisinger die derzeitige Situation mit zahlreichen verletzten beziehungsweise kranken Spielerinnen zusammen. Sie wolle keiner Spielerin den Willen absprechen. Die Mannschaft habe auch gekämpft bis zur letzten Minute, „aber das reicht nicht für die Liga“, so die SVM-Trainerin.

In einem von Mittelfeldgeplänkel geprägten Spiel ging Magdeburg bereits in der 7. Minute durch Stephanie Träbert in Führung, die eine mustergültige Flanke von Patricia Steinbrück mit den Oberschenkeln in die Maschen bugsierte. Mit zunehmender Spieldauer gaben die Gastgeberinnen das Spiel aus der Hand, sodass die Meppenerinnen in der 38. Minute durch Greta Budde zum verdienten Ausgleich kamen. Magdeburg gab jedoch die passende Antwort. Gabrowitsch passte auf Piatkowski, die Bartke den Ball in den Lauf spielte, welche zum 2:1-Siegtreffer abschloss (54.).

„In der Halbzeit konnte ich nicht laut werden. Es bringt auch nichts, auf die Spielerinnen einzuschlagen. Nach dem Spiel habe ich das Weite gesucht“, so Reisinger, die nach eigenen Angaben zeitnah das Gespräch mit dem Verein suchen will. „So gehe ich definitiv nicht in die nächste Saison. Damit tue ich mir und der Mannschaft keinen Gefallen. Wir können nicht immer versuchen, die Löcher zu stopfen. Wir brauchen eine klare Ausrichtung des Vereins.“