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2. Liga: Magdeburger FFC gewinnt beim Meister 1. FFC Turbine Potsdam II

230912_potsdam_freudeMit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer effektiven Chancenverwertung gelang der Mannschaft des Magdeburger FFC am heutigen 3. Spieltag in der 2. Bundesliga beim Titelverteidiger, dem 1. FFC Turbine Potsdam II, ein 2:1-Auswärtssieg. So bleibt der Magdeburger FFC mit drei Siegen in drei Spielen an der Tabellenspitze.

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Die Gastgeberinnen mussten auf drei U17-Nationalspielerinnen verzichten, die fast zeitgleich in Baku ihr erstes Gruppenspiel der U17-Weltmeisterschaft gegen Ghana mit 2:1 gewannen. 

Dennoch starteten die Gastgeberinnen mit mehr Ballbesitz und Chancen in die Partie. In der 9. Minute konnte Anne Roeloffs Potsdams Lara Junge gerade noch am Torschuss hindern, den "zweiten" Ball klärte dann Jacqueline Ernst endgültig. Da die Magdeburgerinnen den Gastgeberinnen wenig Raum boten, versuchten es die Gastgeberinnen zunächst mit Schüssen aus der Entfernung. So landete der Schuss von Vanessa Müller aus 25 Metern in der 12. Minute knapp neben dem Tor. Laura Lindner wuchtete in der 24. Minute ihren Kopfball nach einem Potsdamer Eckball ebenfalls neben das Magdeburger Gehäuse. Vier Minuten später strich auch der Schuss von Rieka Windisch über das von Lotta Ravn gehütete Tor (28.). Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine Torchance der Magdeburgerinnen zu verzeichnen, da die Potsdamer Defensive gut stand oder die Magdeburger Offensive einfach die falschen Entscheidungen traf.

So führte eine Standardsituation zum überraschenden 1:0. Den Freistoß von Melissa Krakowski aus halblinker Position köpfte Anne Roeloffs aus 5 Metern ins lange Eck (31.). Drei Minuten später gar der zweite Magdeburger Treffer: Nachdem sich Stephanie Träbert über links bis zur Grundlinie durchtankte und auf Jacqueline Cruz zurück passte, landete der Cruz-Schuss abgefälscht im Potsdamer Netz (34.). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt, doch die Chancenverwertung hätte nicht effektiver ausfallen können. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel jagte Potsdams Liesa Seifert ihren Freistoß knapp über das Magdeburger Tor. So ging es mit der überraschenden  2-Tore-Führung für die Magdeburgerinnen in die Kabine. 

   
2309_potsdamIn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, Potsdam mit deutlich mehr Ballbesitz und Feldvorteilen, doch die Magdeburgerinnen ließen kaum zwingende Torchancen zu. Im Spiel nach vorn agierten die Magdeburgerinnen zu zaghaft. Es dauerte bis zur 58. Minute, ehe es die nächste hochkarätige Torchance zu notieren gab. Sandra Starke scheiterte mit ihrem Schuss aber an der sehr gut reagierenden Lotta Ravn. Mit Mühe lenkte Potsdams Torhüterin Anne-Kathrin Berger den Freistoß von Jacqueline Ernst aus gut 40 Metern über die Querlatte. Auch die nächste erwähnenswerte Torchance wieder für die Magdeburgerinnen. Der Schuss von Anne Roeloffs ging knapp am langen Pfosten vorbei (78.). Die Potsdamerinnen verkürzten durch Laura Lindner in der 85. Minute auf 2:1. Der Treffer fiel zwar aus dem Nichts, doch war er überfällig und sorgte in den Schlussminuten noch für Hochspannung. Zudem verletzte sich in der Nachspielzeit auch noch Torhüterin Ravn und musste vom Feld. Dennoch überstand der Magdeburger FFC schadlos die Schlussphase und freute sich über den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison.


MFFC: Ravn (90.+2. Gornowitz) - Mücke, Roeloffs, Ernst, Beinroth - Cruz (83. Rath), Gabrowitsch, Piatkowski, Träbert - Krakowski, Schuster (90. Fuchs)