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Magdeburger FFC scheidet nach 0:3-Pleite im DFB-Pokal aus

2012_10_06_dfb_pokal_mffc_bremenMit 0:3 unterlag der Magdeburger FFC am Samstagnachmittag, in der 2. Runde um den DFB-Pokal, im heimischen Heinrich-Germer-Stadion gegen den SV Werder Bremen und schied erneut in der 2. Runde aus dem Pokalwettbewerb aus.

Fotos

Weitere Fotos zum Spiel unter www.sportblog-md.de sowie www.sv-gloth.de sowie www.sportfotos-md.de 

Der Ligakonkurrent aus Bremen begann die Partie äußerst offensiv und drängte auf einen schnellen Führungstreffer. Es waren gerade fünf Minuten gespielt, da verwertete Maike Timmermann einen Pass in die Tiefe zum 0:1. Nur drei Minuten später der zweite Tiefschlag: Erst wehrte MFFC-Torhüterin Lotta Ravn den Freistoß von Cindy König erfolgreich ab, doch den Abpraller setzte Daniela Schacher in Mittelstürmermanier zum 0:2 ins Magdeburger Tor. Die Gastgeberinnen fanden in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel, sodass die Gäste aus Bremen mit der sicheren 2-Tore-Führung im Rücken Ball und Gegner laufen ließen. Chancen erspielten sich lediglich die Gäste aus Bremen, aber nicht der Magdeburger FFC. Im kräftigen Regenguss wenige Minuten vor dem Pausenpfiff wurden die Teams und der Platz gut durchnässt.

Nach dem Seitenwechsel waren dann auch die Schützlinge von Caroline Kunschke im Spiel angekommen und kämpften mit Allem für den Anschlusstreffer, um die Partie doch noch zu drehen. Ein erstes Achtungszeichen setzte Anja Beinroth in der 49. Minute. Ihre Direktabnahme nach Katja Gabrowitschs Freistoß verfehlte jedoch knapp das Werder-Gehäuse. Auch nach einer Magdeburger Doppelchance in der 72. Minute fiel der ersehnte Anschlusstreffer nicht. Die kurz zuvor eingewechselte U17-Bundesligaspielerin Johanna Kaiser scheiterte zunächst an Werders Torhüterin Jennifer Martens, und in der gleichen Spielszene lenkte Martens den Gewaltschuss von Katja Gabrowitsch gerade noch über die Querlatte. Das waren eigentlich die Möglichkeiten, um die Partie noch zu kippen. Die endgültige Entscheidung fiel dann sieben Minuten vor Spielenende durch Daniela Schacher. Schacher beendete den schnörkellos vorgetragenen Konter mit ihrem zweiten Treffer in der Partie und mit dem 0:3-Endstand. Allerdings ließen die Gäste in den Schlussminuten durch Maike Timmermann (86.) sowie Katharina Hamann (88.) auch noch zwei Möglichkeiten für einen weiteren Treffer aus.

Nach dem Pokalaus an diesem Samstag kann sich der Magdeburger FFC voll auf den Ligaalltag konzentrieren und schon am nächsten Sonntag steht in Bremen der 5. Spieltag der 2. Bundesliga an. Dann haben die Magdeburgerinnen die erste Möglichkeit, sich für das Pokalaus zu revanchieren. Dem SV Werder Bremen wünschen wir eine lösbare Aufgabe im DFB-Pokal-Achtelfinale. 

MFFC: Ravn - Mücke (89. Seidler), Roeloffs, Ernst, Beinroth - Piatkowski (78. Vogelhuber), Cruz, Gabrowitsch, Träbert (65. Kaiser) - Krakowski, Schuster



Der Spielbericht aus Sicht des SV Werder Bremen
Quelle: www.werder.de 

Werders Fußballerinnen haben das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Am Samstagnachmittag setzten sich die Grün-Weißen mit 3:0 (2:0) beim Magdeburger FFC durch.

Trainerin Birte Brüggemann vertraute im Heinrich-Germer-Stadion der Elf, die auch zuletzt beim 1. FC Lübars erfolgreich auftrat. Und auch in Magdeburg wurde die Bremer Trainerin von ihrem Team nicht enttäuscht. Werder erwischte einen starken Auftakt gegen den Ligakonkurrenten und ging früh in Führung: Meggie Schröder schickte Maike Timmermann mit einem schönen Pass in den Lauf, Werders Angreiferin machte sich auf in Richtung FFC-Tor und schloss erfolgreich ab (5.). Nur wenige Minuten später legten die Bremerinnen nach: Nach einem Foul an Maike Timmermann trat Cindy König zum Freistoß an. Aus 20 Metern scheiterte sie zwar an Torfrau Eva Lotta Ravn, doch Daniela Schacher schaltete am schnellsten und netzte den Abpraller aus kurzer Distanz ein (8.).

Starke erste Hälfte von Werder
Auch in der Folgezeit waren es die Hanseatinnen, die das Spielgeschehen bestimmten. In der Defensive ließ Werder nichts anbrennen und in der Offensive ergaben sich noch bis zur Halbzeitpause einige gute Möglichkeiten: Ein Kopfball von Maike Timmermann nach einer Ecke ging aber knapp vorbei (18.), eine Hereingabe von Katharina Hamann konnte der FFC in höchster Not noch entschärfen (24.) und eine weitere Hereingabe von Hamann konnte Maike Timmermann nicht verwerten (29.). Zwei Mal lag der Ball dann aber doch noch im Tor. Der Treffer von Cindy König wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt (32) und das Tor von Jessica Golebiewski wurde aufgrund eines zuvor begangenen angeblichen Fouls von Maike Timmermann an Torhüterin Ravn nicht gegeben (43.).

Die letzten Minuten der ersten Halbzeit sowie die Pause waren von einem heftigen Regenschauer geprägt, so dass es für beide Teams im zweiten Durchgang durchnässt und bei nasskaltem Wetter und rutschigem Rasen weiterging. Mit dem besseren Start für Magdeburg: Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff ging eine Direktabnahme von Anja Beinroth nach einem Freistoß knapp am Werder-Tor vorbei (49.). Die Gastgeberinnen schienen sich den widrigen Wetterbedingungen besser anpassen zu können und erspielten sich in einem nun zerfahrenen Spiel ein Übergewicht - ohne dabei jedoch spielerisch zu glänzen. Fast wäre dem FFC jedoch der Anschlusstreffer gelungen. Erst parierte Werder-Keeperin Jennifer Martens aus rechter Position einen Schuss von Johanna Kaiser (72.) und nur wenige Augenblicke lenkte Werders Schlussfrau einen Weitschuss von Katja Gabrowitsch stark über die Latte (72.). „Da konnten wir uns bei unserer Torhüterin bedanken", lobte auch Werder-Coach Birte Brüggemann später.

Schacher macht alles klar
Aber auch Werder meldete sich hin und wieder zurück: So scheiterten Meggie Schröder (63.) und Maike Timmermann an Torhüterin Eva Lotta Ravn (75.). Erst in der Schlussphase machte Bremen alles klar: Die eingewechselte Kira Buller leitete über die rechte Seite einen schnellen Konter ein, schickte Maike Timmermann, die sich gegen ihre Gegenspielerin behauptete, in den 16er zog und quer auf Daniela Schacher legte. Werders Nummer 19 hatte aus neun Metern keine Mühe den Ball zu ihrem zweiten Treffer in diesem Spiel einzuschieben (83.).

Die Partie war entschieden, Werder hätte die Führung jetzt sogar noch weiter ausbauen können, doch Maike Timmermann scheiterte an Torhüterin Ravn (86.) und Katharina Hamann schlenzte den Ball an die Latte (88.).

„Ich freue mich natürlich über den Einzug in das Achtelfinale. In der ersten Halbzeit haben wir sehr guten Kombinationsfußball gezeigt und haben auch verdient 2:0 geführt. In der zweiten Hälfte stand die Partie dann phasenweise auf der Kippe, da haben wir ein wenig die Ordnung verloren", so das Fazit von Trainerin Birte Brüggemann, die sich im Achtelfinale nun ein „Heimspiel gegen einen Bundesligisten wünscht. Aber bitte nicht gegen Gütersloh.