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2. Liga: Magdeburger FFC unterliegt beim SV Werder Bremen

2012-10-14_bremen-mffcEine Woche nach dem Aus im DFB-Pokal gegen Bremen unterlag der Magdeburger FFC auch am 5. Spieltag der 2. Bundesliga gegen den SV Werder Bremen. Bremen gewann durch den Treffer von Cindy König in der 46. Minute mit 1:0.

Spielszenen unter www.sf-gloth.de

Fotos


Auf Seiten der Magdeburgerinnen kamen die U17-Spielerinnen Wiebke Seidler sowie Johanna Kaiser zu ihrem Zweitligadebüt und das gleich von Beginn an sowie über die gesamte Spielzeit. Mit ihrer Leistung konnte das Trainerteam zufrieden sein.

Beide Teams boten den Zuschauern ein ausgeglichenes und intensiv geführtes Spiel. Bereits nach dreißig Sekunden sorgte der Freistoß von Wiebke Seidler für Torgefahr, doch der Ball fand nicht den Weg ins Bremer Tor. Bremens Zimmermann prüfte aus Nahdistanz MFFC-Torhüterin Lotta Ravn, die den Ball hielt. Krakowski schoss in der 6. Minute nach Gabrowitsch´s sehr guter Vorarbeit neben das Tor. Leider blieb in der 20. Minute das Handspiel im Bremer Strafraum ungeahndet. Beide Defensivreihen standen gut, sodass Torraumszenen rar blieben. Spielführerin Katja Gabrowitsch jagte ihren Freistoß in der 38. Minute über das Bremer Gehäuse und in der 42. Minute tauchte Dania Schuster frei vor Bremens Torhüterin Jennifer Martens auf, die jedoch den Schuß von Schuster hielt. Folglich wurden torlos die Seiten gewechselt. 

Nach dem Wiederanpfiff wurden die Magdeburgerinnen gleich wieder eiskalt erwischt. Daniela Schacher wurde nicht angegriffen und spielte den Ball in die Tiefe, wo Cindy König in der 46. Minute den Ball vor Lotta Ravn in die Maschen spitzelte. In der 52. Minute der zweite Gegentreffer, doch Glück für die Magdeburgerinnen, dass das Tor wegen vermeintlichen Abseits nicht gegeben wurde. Obwohl noch ausreichend Zeit zum Ausgleich blieb und die Magdeburgerinnen sich auch leichte Ball- sowie Feldvorteile erspielten, fehlten die echten Torchancen um einen Treffer zu erzielen. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte in der 57. Minute Stephanie Träbert. Ihr Schuss ging aber über das Tor, nachdem ihr der Ball versprang. Die Schüsse von Gabrowitsch (62. und 70.) verfehlten das Bremer Tor. Auch nach einer Ecke in der Nachspielzeit konnte der Ball nicht im Bremer Kasten untergebracht werden. 

So traten die Magdeburgerinnen ohne einen Punktgewinn die Heimreise an. Am kommenden Sonntag ist der Bundesligaabsteiger 1. FC Lok Leipzig zu Gast im Magdeburger Heinrich-Germer-Stadion. 

MFFC: Ravn – Mücke, Beinroth, Seidler, Cruz – Krakowski, Gabrowitsch (83. Ernst), Piatkowski (59. Wutzler), Träbert (76. Vogelhuber) - Kaiser, Schuster

weiterhin spielten:
1. FC Lok Leipzig gg 1. FC Lübars --- 1:0
BV Cloppenburg gg SV Blau Weiß Hohen Neuendorf ---6:0
Holstein Kiel gg SV Meppen ---0:2
FF USV Jena II gg 1. FFC Turbine Potsdam II ---4:2
Herforder SV gg FFC Oldesloe ---8:1 


Bericht des SV Werder Bremen
Quelle: www.werder.de
Erster Dreier vor heimischer Kulisse

Werders Frauen haben den ersten Heimsieg dieser Saison eingefahren. Die Grün-Weißen triumphierten dabei gegen den Magdeburger FFC mit 1:0 und bestätigten den Sieg aus dem DFB-Pokal am vergangenen Wochenende. Den Siegtreffer markierte Cindy König kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit (47.).

Die Bremerinnen schienen zu Beginn des Spiels den besseren Start erwischt zu haben. Gleich in der zweiten Minute kamen sie über eine schöne Kombination auf der linken Flanke durch zur Grundlinie. Der Ball wurde zurück auf die nachrückende Cindy König gelegt, die aber auf Höhe des Sechzehners verzog (2.). Nur zwei Minuten später wurde Daniela Schacher auf der gegenüberliegenden Seite geschickt, die in den Rückraum auf Maike Timmermann passte. Nachdem die Stürmerin den Ball im Strafraum gegen die Abwehr des Magdeburger FFC behaupten konnte, scheiterte sie an Torfrau Eva Lotta Ravn (4.). Danach ließen die Bremerinnen nach und die Mannschaft von Trainerin Caroline Kunschke bekam immer mehr Spielanteile.

In der 20. Minute kamen die Magdeburgerinnen dann das erste Mal gefährlich vor das Tor der Grün-Weißen. Johanna Kaiser schickte auf der linken Seite Stephanie Träbert, die den Ball scharf von der Grundlinie auf den zweiten Pfosten flankte. Werder-Keeperin Jennifer Martens war jedoch auf ihrem Posten und entschärfte die Hereingabe. Kurz vor Ende der Pause wurde es dann nochmal brenzlig für die Bremerinnen: Doch Werders Nummer Eins bewahrte ihr Team mit zwei Glanztaten vor einem Halbzeitrückstand (41./43).

Nach der mageren ersten Halbzeit aus Bremer Sicht schienen sich die Grün-Weißen einiges vorgenommen zu haben. Kurz nach Wiederanpfiff bescherte Cindy König das 1:0. Daniela Schacher steckte auf Werders Mittelfeldspielerin durch, die den Ball gerade so an Torhüterin Eva Lotta Ravn vorbei spitzeln konnte (47.). Kurz darauf dann fast der Doppelschlag: Jessica Golebiewski brachte den Ball von links in den Strafraum, den Daniela Schacher am zweiten Pfosten verwertete. Doch die Linienrichterin hob zu Ungunsten der Bremerinnen aufgrund einer vermeindlichen Abseitsstellung die Fahne (53.) - eine exklusive Meinung des Schiedsrichtergespanns. Die Grün-Weißen zogen sich nach der Führung immer weiter zurück und beschränkten sich auf das Konterspiel. Gegen die tiefstehende Bremer Hintermannschaft fiel den Magdeburgerinnen nicht allzu viel ein. Lediglich in der 57. Minute gelang es den Roten, sich spielerisch in Position zu bringen. Doch Stephanie Träbert verzog, nachdem sie zu lange brauchte, um sich den Ball auf den rechten Fuß zu legen. In der 83. Minute dann fast das erlösende 2:0, aber Maike Timmermann musste sich aus kurzer Distanz Magdeburgs Nummer Eins geschlagen geben. Die letzten Minuten brachten die Werderanerinnen das Spiel über die Zeit und sicherten sich die ersten drei Punkte vor heimischer Kulisse.

„Die Magdeburgerinnen sind ganz anders aufgetreten im Vergleich zum Pokalspiel am Wochenende. Taktisch waren wir in der ersten Halbzeit zu undiszipliniert. Das konnten wir in der Halbzeitpause korrigieren und haben es dann im zweiten Durchgang besser gemacht", resümierte Trainerin Birte Brüggemann. Auch Spielerin Daniela Schacher lobte das Auftreten im zweiten Spielabschnitt und sagte zum vermeintlichen Abseitstor: „Ich kann das gar nicht so genau beurteilen, aber ich dachte ich komme aus dem Rückraum. Für mich also eher kein Abseits."

Nächsten Sonntag, 21.10.2012, reisen die Werder-Frauen dann zum FFC Oldesloe, die diesen Sonntag gegen den Herforder SV eine 1:8-Niederlage einstecken mussten. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Von Manuel Cassens

Werder Bremen: Martens -Hamann, Scholz, Danner, Moelter - Schröder, Bopp, (35. William), Golebiewski, Schacher, König (89. Buller) - Timmermann

Magdeburger FFC: Ravn - Mücke, Beinroth, Kaiser - Piatkowski (59. Wutzler), Cruz, Seidler, Krakowski, Gabrowitsch (83. Ernst), Träbert (76. Vogelhuber) - Schuster

Tore: 1:0 König (47.)

Gelbe Karten: Gabrowitsch (60.), Beinroth (79.) (beide Magdeburg)

Schiedsrichterin: Corinna Feldmann (Wietmarschen)

Stadion „Platz 12": 103 Zuschauer