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2. Liga: Magdeburger FFC erkämpft in letzter Minute einen Punkt gegen 1. FC Lok Leipzig

2012_10_21_leipzigBei besten äußeren sowie Platzbedingungen erkämpfte sich der Magdeburger FFC im Magdeburger Heinrich-Germer-Stadion gegen den Bundesligaabsteiger 1. FC Lok Leipzig ein 2:2-Unentschieden.

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Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Melanie Piatkowski musste Tainerin Caroline Kunschke ihr Team zur Vorwoche umstellen. Die Gastgeberinnen übernahmen von Beginn an die Initiative und hatten durch Stephanie Träbert in der 5. Minute die erste gute Möglichkeit. Leipzigs Torhüterin Sandra Schumann parierte den Schuss aus 20 Metern im Nachfassen. Eine Minute später der Führungstreffer durch Spielführerin Katja Gabrowitsch. Gabrowitsch leitete den Angriff zunächst mit einem Traumzuspiel auf Melissa Krakowski ein, die jedoch zwei Mal aus spitzem Winkel an Leipzigs Torhüterin Schumann scheiterte, der darauf folgende Kopfball von Dania Schuster wurde dann zunächst auf der Linie geklärt und im dritten Anlauf setzte Gabrowitsch den Abpraller aus 10 Metern ins Tor. Es entwickelte sich eine temporeiche und abwechslungsreiche Partie. Ihre erste gute Möglichkeit hatten die Gäste in der 10. Minute durch Christin Janitzki mit einem Freistoß aus 18 Metern. Diesen parierte jedoch Magdeburgs Torhüterin Ravn. Doch schon drei Minuten später jedoch der Ausgleich für die Gäste aus Leipzig, mit tatkräftiger Unterstützung von MFFC-Torhüterin Lotta Ravn sowie Anja Beinroth. Angelina Lübcke spitzelte den Ball zwischen Ravn und Beinroth hindurch und schob aus 14 Metern zum 1:1 ein. Die favorisierten Gäste aus Leipzig übernahmen immer mehr die Initiative und hatten bis zum Seitenwechsel deutlich mehr vom Spiel. Die Gastgeberinnen mussten in der 22. Minute einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Schnörkellos und einfach spielten die Leipzigerinnen über Außen in die Spitze, wo sich Marlene Ebermann den Ball erlief und diesen vor der aus dem Tor stürmenden Lotta Ravn zum 1:2 in die Maschen setzte. Nach mehr als einer halben Stunde Spielzeit war es wieder Gabrowitsch, die Torgefahr ausstrahlte, doch ihr abgefälschter Schuss ging neben den rechten Torwinkel (33.). Bis zum Seitenwechsel waren die Gäste dem dritten Treffer näher, als die Magdeburgerinnen dem Ausgleich. So blieb es bis zum Pausenpfiff beim 1:2-Rückstand aus Sicht der Gastgeberinnen. Eine Minute vor dem Seitenwechsel noch eine Parade von Ravn gegen Ebermann, die aus 13 Metern unbedrängt zum Schuss kam.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Leipzigerinnen den Ball gepflegt und kontrolliert durch die eigenen Reihen laufen, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Die Schützlinge des Trainertrio´s Caroline Kunschke, Jens Schulze sowie Patrick Mengel hatten dem leider zunächst nichts Erwähnenswertes engegenzusetzen. Erst in der 70. Minute eine nennenswerte Möglichkeit durch die eingewechselte Yvonne Wutzler, die nach gutem Zusammenspiel mit Juliane Rath neben das Tor schoss. Eine Viertelstunde vor Spielende verpassten es die Gäste für die Vorentscheidung zu sorgen. Nach dem Freistoß von Anne Heller, setzte Christin Janitzki ihre Direktabnahme aus 5 Metern am langen Pfosten vorbei (75.). Trotz der deutlich höheren Spielanteile war es die einzige echte Torchance der Gäste in der zweiten Halbzeit. So recht dachte nach dem Spielverlauf auch keiner der Magdeburger Anhänger noch an den Ausgleichstreffer. Dieser fiel in der ersten Minute der Nachspielzeit. Den von Wiebke Seidler getretenen Freistoß köpfte Anja Beinroth aus 5 Metern über die Leipziger Torhüterin Sandra Schumann hinweg ins Tor. Der glückliche Ausgleichstreffer wurde wie ein Siegtreffer von den gut 150 Magdeburger Zuschauern bejubelt.

Für den Bundesligaabstieger ist das 2:2 in der Nachspielzeit nach dem dominanten Spiel eher einer Niederlage gleichzusetzen. Die "großen" Kickerinnen des Magdeburger FFC machten es heute den "kleinen" Bundesligaspielerinnen nach, die gestern dem 1. FFC Turbine Potsdam am 6. Spieltag der B-Juniorinnen Bundesliga ein torloses Remis abtrotzten.

Die Frauen des Magdeburger FFC sind am kommenden Sonntag (Anstoß 11:00 Uhr) bei Holstein Kiel zu Gast.  

MFFC: Ravn - Mücke, Seidler, Beinroth, Cruz - Gabrowitsch, Kaiser - Krakowski (56. Rath), Ernst (64. Wutzler), Träbert (78. Volkmer) - Schuster