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B-Bundesliga: Magdeburger FFC gewinnt beim VfL Wolfsburg

peschel_vanessaMit einem knappen, aber hochverdienten 1:0 gewannen die Juniorinnen des Magdeburger FFC am Samstagnachmittag, dem 8. Spieltag in der B-Juniorinnen-Bundesliga, beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg.

Vanessa Peschel (im Bild) erzielte vier Minuten vor der Pause das Tor des Tages. Für die Magdeburgerinnen war es nach dem 1:0 in Kiel der zweite Saisonsieg .

 

Bei weniger schönen Platz- sowie äußerlichen Bedingungen (10 Grad und unangenehmer Regen) störten beide Teams den gegnerischen Spielaufbau früh, so dass sich auf dem tiefen Rasenplatz in der Anfangszeit keine Torchancen ergaben und sich eine ausgeglichene Partie entwickelte. Nach gut zwanzig Spielminuten kamen die Gäste aus Magdeburg zu ihrer ersten Möglichkeit: Verena Volkmer verpasste die Flanke von Natalie Hampe nur ganz knapp (20.).

Mit zunehmender Spieldauer bestimmten die Scheler/Witt-Schützlinge immer mehr die Partie und erspielten sich auch gute Möglichkeiten. Eine Riesenchance hatte in der 26. Minute erneut Volkmer. Doch nach der Flanke von Vanessa Peschel "kratzte" Wolfsburgs Torhüterin Manon Klett den Volkmer-Kopfball gerade noch aus dem Winkel - tolle Aktion von beiden. Der gastgebende VfL Wolfsburg blieb seine Favoritenrolle als Tabellenzweiter an diesem Tag schuldig und kam in der ersten und auch in der zweiten Halbzeit zu keiner echten Torchance. Besser spielte die Mannschaft des Magdeburger FFC. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff das erste Magdeburger Tor in der B-Juniorinnen Bundesliga aus dem Spiel heraus: Natalie Grenz bediente auf der Außenbahn Vanessa Peschel, die ihre Gegenspielerin im Eins gegen Eins stehen ließ und den Ball aus spitzem Winkel in die Maschen setzte (36.). Mit der knappen Führung ging es dann in die Halbzeitpause.

Die Gastgeberinnen drängten nach dem Wiederanpfiff auf den schnellen Ausgleich. Doch die Magdeburger Defensive spielte konzentriert und ließ keine Chancen der jungen Wölfinnen zu. Die zehnminütige Drangphase überstanden die Magdeburgerinnen schadlos und drückten der Partie bis zum Abpfiff erneut ihren Stempel auf. In der 48. Minute wurde Manuela Knothe in aussichtsreicher Position gerade noch am Schuss gehindert. Kurz darauf wieder eine Großchance für die Magdeburgerinnen. Knothe spielte Natalie Hampe frei, die aus 9 Metern zum Schuss kam und in der Wolfsburger Torhüterin Klett ihre Meisterin fand, die den Ball mit dem Fuß abwehrte (55.). Das hätte die Vorentscheidung sein müssen.

So blieb es weiter spannend, denn die Wolfsburgerinnen waren immer wieder für einen Konter gut. Magdeburgs Stürmerin Manuela Knothe hatte in der 60. und 62. Minute weitere gute Möglichkeiten: Erst wurde ihr Schuss geblockt, dann spitzelte sie den Ball nach einer Ecke an das Wolfsburger Außennetz. In der 65. Minute lief Knothe sogar allein auf Torhüterin Klett zu, konnte den Ball aber nicht zum vorentscheidenden 2:0 im Kasten unterbringen.

Letztendlich blieb es bis zum Schlusspfiff beim knappen 1:0 für den Magdeburger FFC. Angesichts dessen, dass die Wolfsburgerinnen über die gesamte Partie zu keiner echten Torchance kamen, ist der Magdeburger Sieg mehr als hochverdient. Wolfsburg rutschte nach der Niederlage auf Platz 4 ab.  

Am kommenden Samstag (10.11.) empfängt der Magdeburger FFC, schon zum letzten Spiel der Hinrunde, den Tabellenletzten, 1. FC Neubrandenburg 04.         

MFFC: Pohl - Hoffer, Schramm, Schulz, Hildebrand -  Grenz, Schulschenk - Peschel (79. Rohn), Volkmer, Hampe - Knothe

Der mehrfache Deutsche Meister und Staffelfavorit 1. FC Turbine Potsdam gewann das Spitzenspiel beim bis gestern noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Meppen unerwartet deutlich. 

Weiterhin spielten:
FF UV Jena gg Hamburger SV --- 1:0
1. FC Neubrandenburg 04 gg 1. FC Union Berlin --- 1:2
Holstein Kiel gg SV Werder Bremen ---3:2
SV Meppen gg 1. FFC Turbine Potsdam --- 1:5 



Der Spielbericht aus Sicht des VfL Wolfsburg
Quelle: www.vfl-wolfsburg.de

U17-Juniorinnen des VfL unterliegen Magdeburg mit 0:1

Trotz eines größtenteils überlegen geführten Spiels reichte es für die weiblichen B-Junioren des VfL Wolfsburg am Samstag nicht zu einem Punktgewinn. Im Heimspiel gegen den Magdeburger FFC unterlag die Mannschaft von Kerstin Kahrens mit 0:1 (0:1) und ging damit zum zweiten Mal in der laufenden Saison als Verlierer vom Platz.

Der VfL begann gleich im Vorwärtsgang, erspielte sich noch in der ersten Minute eine Ecke. Der von Sarah Adolph gut getretene Ball fand jedoch keinen Abnehmer. Wie ein roter Faden zog sich dies in der Folge durchs Spiel. Die Grün-Weißen waren sichtbar bemüht, erarbeiteten sich ein klares Übergewicht. Doch fehlte es immer wieder am entscheidenden Schritt. Ein in der achten Minute von Adolph geschossener Freistoß wurde zur nächsten Ecke geklärt. Ebenso Sara Djerleks Versuch in der 22. Minute, nachdem kurz zuvor Adolph nach Zusammenspiel mit Djerlek knapp im Abseits gestanden hatte. In der 25. Minute dann der erste gefährliche Angriff Magdeburgs über die linke Seite. Den Kopfball vom zweiten Pfosten konnte Manon Klett mit einer starken Reaktion gerade noch vor der Linie unter sich begraben. Beim darauffolgenden Konter, eingeleitet von Adolph, traf Djerlek nur ans Außennetz. Mit dem zweiten Gäste-Angriff dann das Tor des Tages: Über die linke Seite setzte sich Magdeburgs Angreiferin geschickt durch, und auch die herausstürmende Manon Klett konnte das Tor nicht mehr verhindern (36.). Unglücklich lag der VfL zur Pause damit zurück.

Kurz nach Wiederanpfiff kamen die Grün-Weißen über Johanna Tietge dem Ausgleich sehr nahe, doch ging auch dieser Schuss knapp vorbei. In der 45. die nächste VfL-Aktion. Adolphs Direktabnahme nach Flanke von Tietge landete allerdings in den Armen der FFC-Torhüterin. Durch einen individuellen Fehler auf Seiten des VfL kam Magdeburg zur nächsten großen Gelegenheit (68.), doch Manon Klett konnte abermals klären. Da der VfL es im weiteren Verlauf nicht schaffte, seine zahlreichen Offensivaktionen in Zählbares umzuwandeln, blieb es beim 0:1.

„Spielerisch war diesmal eine Steigerung zu sehen. Vielleicht haben wir versucht, zu schön zu spielen und dabei andere Tugenden vernachlässigt. Das Gegentor ist gefallen, weil wir nicht kompakt genug zurückgerückt sind. Wir waren zwar das überlegene Team, aber heute fehlte uns auch das Glück der letzten Spiele“, so Kerstin Kahrens.

Durch die Niederlage sowie die Ergebnisse der anderen Mannschaften musste der VfL Jena und Potsdam in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen und rutschte auf Platz vier. Weiter geht es am kommenden Samstag, 10. November, mit einem Auswärtsspiel in Bremen. 

Wolfsburg: Klett – Thieß, Mühe, Wedemeyer, Schrader – Tietge, Runge (69. Wejner), Adolph, Epifani, Reuter – Djerlek (41. Tux)