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2. Liga: Magdeburger FFC unterlag beim Tabellenzweiten BV Cloppenburg knapp und in letzter Minute

schuster daniaAm heutigen 19. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga unterlag der Magdeburger FFC beim Tabellenzweiten BV Cloppenburg in "letzter" Minute knapp mit 1:2. Den Führungstreffer der favorisierten Gasteberinnen aus der 24. Minute durch Verena Aschauer, glich Dania Schuster  (links im Bild) wenige Sekunden vor dem Pausenpfiif (45.) zum 1:1 aus. Dass die junge Magdeburger Mannschaft zu "grün" ist, um das Remis über die Zeit zu bringen, musste sie auch am heutigen Tag -wie beim Spiel in Herford - erleben. Polens Nationalspielerin Marta Stobba traf in der 90. Minute zum 1:2 für den Aufstiegsaspiranten in die erste Liga. 

Selbst die Gastgeberinnen hatten wohl nicht erwartet, dass es gegen den Tabellesiebenten ein so schweres Spiel werden würde. Dieser kam in der 1. Minute durch Melanie Vogelhuber zum ersten Torschuss, welcher aber am langen Pfosten vorbeiging. Die Gastgeber versuchten durch schnelles Umschalten sowie mit direktem Zug zum Tor die Magdeburgerinnen auszuspielen. Zunächst setzte aber Louise Bagehorn ihren Schuss von der Strafraumgrenze am kurzen Pfosten vorbei.

In der 8. Minute bekam Cloppenburgs Dominika Wylezek den Freistoß von Katja Gabrowitsch ersten im zweiten Versuch sicher in die Hände. Auf der Gegenseite klärte nach einer Viertelstunde Spielzeit Magdeburgs Wiebke Seidler vor der einschussbereiten 63-fachen polnischen Nationalspielerin Agnieszka Winczo. Der Führungstreffer für die Gastgeberinnen fiel dann in der 24. Minute. Mareike Kösjan bediente in der Mitte Österreichs Nationalspielerin Verena Aschauer, die den berühmten Schritt vor Wiebke Seidler am Ball war.

Magdeburg war keineswegs nur in der Defensive gebunden und trug auch recht ordentliche Angriffe vor. Was fehlte, waren die zwingenden Möglichkeiten, die sich aber auch der Aufstiegsaspirant in die erste Bundesliga nicht erspielte. Nur Cloppenburg reichen auch kleine Möglichkeiten zu einem Treffer, anders als bei den Magdeburgerinnen. So wurde in der 28. Minute der Schuss von Katja Gabrowitsch, nach einer Ecke, gerade noch geblockt. Nach dem zu kurz geratenen Rückpass von Imke Wübbenhorst auf Torhüterin Wylezek spekulierte Dania Schuster erfolgreich auf den Ball, doch im Kasten konnte sie ihn nicht unterbringen. Bei ihrer zweiten Möglichkeit in der Partie machte sie es dann in der 45. Minute jedoch besser. Den von Anne Bartke in den Fünfmeterraum geschlagene Freistoß konnte der Favorit nicht klären, sodass Schuster gar noch ihre Gegenspielerin narrte und zum Ausgleich einschob.           

Nur schwer fanden die Magdeburgerinnen nach dem Wiederanpfiff in die Begegnung, bedingt auch durch den „Zwischenspurt“ der Cloppenburgerinnen. Doch der Schuss von Marta Stobba (50.) sowie der Freistoß von Louise Bagehorn (51.) konnten MFFC-Torhüterin Lotta Ravn nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Stephanie Träberts Schuss verfehlte aber nach einer knappen Stunden Spielzeit ebenso das Tor der Gastgeberinnen (58.). Durchatmen auf Seiten der Magdeburgerinnen, als nach einem Eckball eine Spielertraube zum Ball hochging und Winczos Kopfball knapp neben dem Magdeburger Tor landete (62.).

Erwähnenswerte Möglichkeiten hatten die Magdeburgerinnen, ehe die Cloppenburgerinnen mit ihrer Schlussoffensive starteten, durch Johanna Kaiser (68.), ihr Schuss wurde von Wylezek gehalten, und Anja Beinroth (69.), deren Kopfball nach Seidler Freistoß ebenfalls nicht den Weg ins Tor fand. Die junge Magdeburger Mannschaft trat mit großem Einsatz sowie einer geschlossenen starken Mannschaftsleistung beim BV Cloppenburg auf. Belohnt wurde dies leider dennoch nicht mit einem Punkt, denn in der Schlussminute setzte die 51-fache polnische Nationalspielerin Marta Stobba ihre ganze Routine gegen die 16-jährige Wiebke Seidler ein und schob zum erlösenden und vielumjubelten Siegtreffer für den Favoriten ein. 

Auch wenn der Punkt erst in der letzten Spielminute verloren ging, war das Magdeburger Trainerteam mit dem Spiel ihres Teams zufrieden. Die Art und Weise des Auftretens war schon begeisternd. 

MFFC: Ravn - Mücke, Seidler, Beinroth, Rath - Gabrowitsch, Vogelhuber (78. Piatkowski) - Träbert, Krakowski (63. Kaiser), Bartke - Schuster (85. Volkmer)

 

Spielbericht aus sich des BV Cloppenburg Quelle: nwz-online.de

BV Cloppenburg hält Kurs auf erste Liga

Frauen feiern gegen Magdeburg 2:1-Erfolg – 348 Zuschauer – Schulte-Elf mit Schwierigkeiten

Die favorisierten Cloppenburgerinnen gingen durch Verena Aschauer in Führung. Ein Tor von Marta Stobba brachte die Entscheidung.

Stephan Tönnies

Cloppenburg Mit der Glücksgöttin Fortuna an der Seite haben die Fußballerinnen des BV Cloppenburg in der zweiten Bundesliga ihren 13. Saisonsieg eingefahren. Dank eines Treffers von Marta Stobba in der letzten Minute sicherten sich die Cloppenburgerinnen am Sonntag im Heimspiel gegen den Magdeburger FFC einen glücklichen 2:1-(1:1) Erfolg (siehe Seite 18).

Cloppenburgs Trainerin Tanja Schulte schickte dieselbe Elf ins Rennen wie am letzten Sonntag in Lübars (3:0). Die Cloppenburgerinnen waren zu Beginn die agilere Mannschaft. Bereits in der siebten Minute gab Marie-Louise Bagehorn einen ersten Warnschuss in Richtung Gästetor ab. Anschließend spielten sich die Cloppenburgerinnen noch öfter in aussichtsreiche Schussposition. Tanja Baumann vergab die größte Chance zur Führung (19.). So mussten sich Cloppenburgs Anhänger bis zur 24. Minute gedulden, bis sie jubeln konnten: Nach einer Hereingabe von Agnieszka Winczo vollendete Verena Aschauer.

In der Folgezeit ließen sich die Cloppenburgerinnen die Butter vom Brot nehmen. „Wir haben förmlich um ein Gegentor gebettelt“, ärgerte sich BVC-Trainerin Tanja Schulte. So kam es dann auch: Kurz vor der Pause glichen die Gäste durch Dania Schuster aus (45+2.). In der zweiten Halbzeit taten sich die Cloppenburgerinnen schwer. Technische Unzulänglichkeiten prägten ihren Spielaufbau. Zudem hatten die Spielerinnen Probleme mit ihrer Favoritenrolle. „Durch den Druck des Gewinnenmüssens wirkten einige Spielerinnen gehemmt“, so Schulte.

Zwar betrieben die Cloppenburgerinnen einen hohen Aufwand, doch es fehlten die spielerischen Geistesblitze. Als sich die 348 Zuschauer schon mit einem Remis abgefunden hatten, half die Glücksgöttin Fortuna dem BVC auf die Sprünge. Nachdem Stürmerin Agnieszka Winczo an Ravn gescheitert war, brachte Stobba den Abstauber im Magdeburger Tor unter (90.).

sowie

Cloppenburgerinnen schlagen Magdeburg 2:1 – Stobba trifft per Abstauber

Der Zweitligist erwischte vor 348 Zuschauern den besseren Start. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung.

Stephan Tönnies

Cloppenburg Die Fußballerinnen des BV Cloppenburg haben am Sonntag ihr Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den Magdeburger FFC mit 2:1 (1:1) gewonnen. Dadurch hat der BVC einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg gemacht – zumal der größte Konkurrent Herforder SV zeitgleich gegen Werder Bremen eine 0:2-Niederlage kassierte. Die Cloppenburgerinnen bauten ihren Vorsprung auf sieben Punkte aus.

Die Anfangsphase gehörte dem Tabellenzweiten. Marie-Louise Bagehorn (7. Minute) und Tanja Baumann (19.) verpassten einen möglichen Führungstreffer. In der 24. Minute musste sich Magdeburgs starke Torhüterin Eva Lotta Ravn dann aber das erste Mal geschlagen geben. Verena Aschauer hatte einen Flankenball von Agnieszka Winczo mit dem Knie aus kürzester Distanz verwandelt.

Gegen Ende des ersten Durchgangs baute der BVC ab. Folgerichtig gelang den Gästen in der Nachspielzeit durch Dania Schuster der Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit sahen die 348 Zuschauer keine gute Partie. Unkonzentriertheit prägte das Spiel, und den Mannschaften gelang es nicht, ein vernünftiges Offensivspiel aufzuziehen. Somit kamen kaum nennenswerte Torchancen zustande.

Die Cloppenburgerinnen versuchten, mit der Brechstange das Tor zu erzwingen. Mit Erfolg: In der 90. Minute stand die polnische Nationalspielerin Marta Stobba goldrichtig und staubte zum nicht mehr für möglich gehaltenen 2:1-Siegtreffer ab.

BV Cloppenburg: Wylezek - Löwenberg, Wübbenhorst, Kirchberger, Klumpe, Kösjan (71. Luker), Baumann, Stobba (90+3. Funke), Aschauer, Bagehorn, Winczo.