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Artikel aus Der Westen: GSV scheitert erneut an Magdeburg

Es hätte eine so schöne Reise nach Magdeburg werden können. Doch dazu hätte es sportlich einen Erfolg geben müssen. So war die Enttäuschung nach dem Spiel aber riesengroß, als klar war, dass die Fußballerinnen des GSV Moers erneut in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Nordost-Regionalligisten Magdeburger FFC sehr unglücklich mit 1:2 (0:1) ausgeschieden waren. So verpassten sie – mit dem gleichen Ergebnis wie schon 2104 gegen den gleichen Gegner – erneut den Sprung in die nächste Runde. 


Bestens vorbereitet gingen die „Gräfinnen“ in die Partie, die in den ersten 45 Minuten auch total ausgeglichen verlief. Beide Teams erarbeiteten sich eine Reihe von Torchancen, doch die Magedurgerinnen nutzten davon eine eiskalt nach 13 Minuten durch Theresa Weiß zur 1:0-Führung aus. Ob nun Jessica Roth, Madeleine Schmidtke, Sarah Stroot, Kristina Hölscher oder Melanie Krohnen: sie trafen mit ihren Schüssen nicht ins Magdeburger Tor.

Auf den Ausgleich gedrängt
Nach dem Wechsel erhöhte der GSV dann sofort den Druck, drängte auf den Ausgleich und kam auch zu weiteren Chancen durch Hölscher und Krohnen. Doch es klappte einfach nicht. Da waren die Gastgeberinnen schon deutlich effektiver.

Mit der ersten Chance im zweiten Spielabschnitt erzielten sie durch Melanie Vogelhuber das 2:0 (57.). Damit war eine gewisse Vorentscheidung schon gefallen.

Doch die Gelb-Schwarzen versuchten alles, um die Begegnung zu drehen und gaben sich auf keinen Fall auf. Und es gab weitere gute Möglichkeiten für die Gäste. Doch sie mussten bis zur 76. Minute warten, ehe sie endlich für ihren unermüdlichen Einsatz belohnt wurden. Jessica Roth gelang mit einem Schuss der Anschlusstreffer zum 1:2.

Nun warfen die Spielerinnen von Trainer Gerd Orzeske wirklich alles nach vorne. Doch alle Bemühungen nutzten nichts mehr. Der Ausgleich wäre mehr als verdient gewesen, er gelang aber nicht.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben. Wir hatten heute einfach nicht das nötige Quäntchen Glück, was du in einem solchen Pokalspiel eben dringend benötigst“, so ein natürlich enttäuschter GSV-Trainer Gerd Orzeske. „Meine Mannschaft hat wirklich eine tolle Moral gezeigt.“

Wolfgang Jades zur Homepage von Der Westen