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Ann-Christin Schäfer - Aus Ufhausen in die Bundesliga

schaefer  ann-christinAls Familienmensch konnte sich Ann-Christin Schäfer noch vor einigen Monaten nicht so recht vorstellen, in einer fremden Stadt weit weg von zuhause Fußball zu spielen. Doch inzwischen kann sich die 16-jährige Torhüterin aus Ufhausen kaum etwas Schöneres ausmalen. Beim Magdeburger FFC spielt Schäfer seit Sommer in der B-Juniorinnen-Bundesliga. Quelle - torgranate.de 

Im Sportinternat hat die junge Torfrau inzwischen eine zweite Familie gefunden. Nach drei Tagen Probetraining im Juni hatte die 16-Jährige direkt die Zusage des Magdeburger FFC erhalten. Und so wurde das Leben der Nachwuchsfußballerin von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Behütet aufgewachsen im beschaulichen Ufhausen musste Schäfer nun im Internat selbstständiger werden. Stand in der Vergangenheit lediglich abends Training auf dem Programm, wird nun unter der Woche an zwei Tagen sogar mehrfach trainiert. „Es war natürlich eine große Umstellung. Früher konnte ich mir das nicht so vorstellen. Aber inzwischen weiß ich, dass es das ist, was ich immer wollte“, so die Keeperin, die bis zu ihrem Wechsel bei den Gläserzeller Mädchen sowie den Junioren des JFV Viktoria Fulda gespielt hatte.

Ihr Tag ist im Internat sowie der Sportsekundarschule, wo die Eiterfelderin in ihrer Klasse neben Kanuten oder den Nachwuchsfußballern des 1. FC Magdeburg sitzt, nun klar getaktet. Um 6.30 Uhr gibt es Frühstück, um 7 Uhr beginnt bereits der Unterricht. Dienstags und donnerstags steht nach vier Unterrichtsstunden bereits die erste Trainingseinheit an, ehe nach weiteren Unterrichtsstunden am Nachmittag ein weiteres Mal trainiert wird. „Der Mittwoch ist unser einziger freier Tag“, erklärt Schäfer. Doch das viele Training hat sich bereits bezahlt gemacht: „Ich habe mich auf jeden Fall weiterentwickelt. Schon alleine durch das unterschiedliche Training. Wir haben einmal in der Woche Mannschaftstaktik, dann Athletiktraining oder Crossfit.“

Inzwischen kommt Schäfer neben sieben Einsätzen in der B-Juniorinnen-Bundesliga auch auf mehrere Spiele für die Frauen-Reservemannschaft. Am Sonntag stand sie gar bei der ersten Frauenmannschaft zwischen den Pfosten, als es im Pokal um den Einzug in die nächste Runde ging. „Der Trainer will mich in der Rückrunde auch immer wieder mitnehmen“, so Schäfer, die im Sommer von den Juniorinnen zu den Frauen hochrückt.

Vom anfänglichen Heimweh ist dementsprechend auch nicht mehr viel zu spüren. „Anfangs war es nicht leicht, da ich aufgrund der Distanz auch nicht wie andere immer am Wochenende nach Hause fahren konnte. Aber das geht auch anderen aus der Mannschaft so und deshalb helfen wir uns immer gegenseitig. Wir sind nicht nur eine Mannschaft, sondern mittlerweile eine Familie“, sagt Schäfer glücklich – und hofft nun auf eine aussichtsreiche Zukunft in den Reihen des Magdeburger FFC.

Autor: Viktoria Goldbach