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5. Sp B-J-BL: Kössler schießt Meister mit Viererpack zum Sieg in Magdeburg

2015 10 17 MFFC gg Potsdam1aNach vier Toren von Melissa Kössler, drehte der Deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam, am heutigen 5. Spieltag der B-Juniorinnen Bundesliga, die Partie nach einem 0:1 Rückstand zur Pause gegen den Magdeburger FFC im Heinrich-Germer-Stadion, erfolgreich zu seinen Gunsten.

 

Bilder sportblog md sowie Bilder Teil 2

 Bilder von Sportblog MJ Teil 1 und Teil 2

 

Die Begegnung begann, wie auch schon vor einem Jahr, mit einem frühen Treffer der Gastgeberinnen. MFFC-Spielführerin Angelique Puschmann schoss ihr Team, nach Zuspiel von Madlen Herbst bereits in der 2. Spielminute in Führung. Der Gast aus Potsdam war nun im Zugzwang. In der 7. Minute kam MFFC-Stürmerin Jessica Fischer in vollem Lauf vor Potsdams Keeperin Marie Heinze zum Torschuss, die den Fischer Schuss im Nachfassen sicher in die Hände bekam. Die nächsten guten Tormöglichkeiten konnte für die Gäste notiert werden. Aida Kardovic scheiterte mit ihren Schussversuchen auf der Gegenseite an MFFC-Keeperin Ann-Christin Schäfer, die jeweils zur Ecke klären konnte (10. und 18.). Lea Mauly hatte in der 24. Minute den zweiten Magdeburger Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an der sehr gut reagierenden Potsdamer Keepern Heinze. Nur knapp ging in der 29. Minute der Kopfball von Stina Hönke, nach einem Freistoß von Lea Mauly, am Potsdamer Gehäuse vorbei. Jessica Fischer boten sich zwar große Räume, doch Potsdams Charlott Conrad bot ihr in den rassigen Zweikämpfen richtig gut Paroli. Glücklich konnte der Gast in der 37. Minute sein, dass die Unparteiische nach einem Handspiel der Keeperin außerhalb des Strafraums nur gelb zeigte und nicht auf Platzverweis entschied, so ging es im Elf gegen Elf auch in der zweiten Halbzeit weiter. Die sich bietenden Konterchancen konnten die Schützlinge von Steffen Scheler einfach nicht gut genug ausspielen und der zweite Treffer verpasst.

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Es war noch nicht einmal eine Minute in der zweiten Halbzeit gespielt. Da glich Potsdams Melissa Kössler mit dem ersten Ballkontakt, die nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison zum Einsatz kam und gerade zum Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, im Nachschuss erfolgreich aus. In der Potsdamer Drangphase stand die MFFC-Defensive im Mittelpunkt des Spielgeschehens. In der 53. Minute umspielte Kössler bereits erfolgreich Keeperin Schäfer, doch im letzten Moment klärte Nina Räcke erfolgreich zur Ecke und verhinderte zunächst den Rückstand. Zwei Minuten später konnte MFFC-Keeperin Schäfer auf dem feuchten Rasen den scharfen Schuss nicht festhalten, im Nachsetzen war es wieder Kössler die mir ihrem energischen Einsatz dafür sorgte, dass der Ball zum 1:2 im Magdeburger Tor zappelte (55.). Die Gastgeberinnen hatten sich nun von diesem „Schock“  der beiden Gegentore erholt und fighteten nun um den Ausgleichstreffer. Kurz nach ihrer Einwechselung war es Joy Spiller mit ihrem ersten Ballkontakt, welche die tolle Vorarbeit von Chantal Münch mit dem 2:2 Ausgleichstreffer erfolgreich vollendete (67.). Die Zuschauer standen nun Kopf, es war ein toller Fight mit einigen hektischen Aktionen, aber sonst sehr fairen Spiel. Allerdings währte die Magdeburger Freude nicht lange, denn im direkten Angriff nach dem Anstoß gingen die Gäste erneut in Führung, wieder war es Melissa Kössler (68.). Die Gastgeberinnen hatten durch Jessica Fischer, ihr Schuss wurde kurz vor der Linie noch zur Ecke geklärt (69.), sowie Pisca Staiger, deren Schuss knapp am Tor vorbei ging (70.), bis zum Abpfiff noch ihre besten Möglichkeiten bis zum Abpfiff. In der 71. Minute fiel dann endgültige Entscheidung zu Gunsten des Deutschen Meisters, auch wenn sich die Magdeburgerinnen nicht hängen ließen. Melissa Kössler band den Sack mit ihrem Tor zum 2:4 Endstand endgültig zu.

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Eine richtig gute Bundesligapartie endete letztendlich nicht unverdient für die Gäste, in deren Reihen Vierfachtorschützin Kössler einfach den Unterscheid ausmachte. Das Scheler-Team verpasste es einfach in der ersten Halbzeit einen zweiten Treffer nachzulegen, ansonsten haben seine Schützlinge richtig gut dagegengehalten.

Das nächste Spiel ist für noch Tabellenzweiten erneut ein Heimspiel. Am 31. Oktober ist das Team vom SV Meppen zu Gast im Heinrich-Germer-Stadion zu Gast. 

MFFC: Schäfer-Münch, Jacobs (67. Nielson), Räcke, Hönke – Obiedzinski (41. Staiger), Herbst – Mauly, Puschmann, Fischer (75. Alsleben) – Bach (58. Spiller)