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10.Sp B-J-BL: Bittere Niederlage für MFFC-Kickerinnen gegen Jena

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 22. August 2017 14:54
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2016 11 26 b-jun mffc-jenaAm 10. Spieltag der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordorst empfing der gastgebende Magdeburger FFC zum ersten Spiel der Rückrunde das Team des FF USV Jena. Die Gäste aus Thüringen entschieden das Spitzenspiel des aktuellen Spieltages nach Treffern von Victoria Jähnert, in der ersten und letzten Spielminute, für sich und fügten den Magdeburgerinnen eine schmerzliche Niederlage zu.

MFFC-Torjägerin Selina Cerci gelang kurz nach dem Seitenwechsel der zwischenzeitliche Ausgleich. 

 

Es war wie ein Déjà-vu, welches an den ersten Spieltag dieser Saison erinnerte. Die Jenaerinnen überraschten erneut das Magdeburger Team und gingen wieder in der ersten Spielminute in Führung. Einen Ballverlust im Spielaufbau nutzte Nachwuchsnationalspielerin Victoria Jähnert und netzte erfolgreich ein. Kurz darauf hatte Selina Cerci eine Riesenchance zum Ausgleichstreffer, konnte jedoch den Ball nicht erfolgreich im Gehäuse der Gäste unterbringen (4.). Das Team aus Jena um Trainerin Anne Pochert war präsenter und aggressiver auf dem Platz, als die Gastgeberinnen. Die Schützlinge von Steffen Scheler und Anke Witt fanden, vor dem MFFC-Präsidenten Karl-Edo Fecht, einfach nicht in die Zweikämpfe. Und so kam erneut Jähnert zu einer großen Möglichkeit für die Thüringerinnen. Messerscharf rasierte ihr Distanzschuss den Außenpfosten (11.). Zur Mitte der ersten Halbzeit setzte sich Selina Cerci erfolgreich im Eins gegen Eins durch, scheiterte jedoch im erfolgreichen Torabschluss (14.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Team um das Trainerduo Steffen Scheler und Anke Witt wacher und druckvoller auf dem Platz. Als sich Selina Cerci gefährlich dem Tor der Thüringerinnen näherte, wurde sie regelwidrig zu Fall gebracht und die Unparteiische Franziska Brückner entschied auf Strafstoß. Die Fans des MFFC schöpften neue Hoffnung auf den fälligen Ausgleichstreffer. Cerci ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und überwand Jenas Nachwuchsnationalkeeperin Stina Johannes erfolgreich zum 1:1 (49.). Hochmotiviert entwickelte sich in den anschließenden Minuten ein Schlagabtausch und Spiel zwischen den Strafräumen. Die Elbstädterinnen erspielten sich mehr und mehr Chancen in Führung zu gehen. So hatte erst Joy Spiller nach einer Eingabe von Magdeburgs Spielführerin Sarah Jacobs den Führungstreffer auf dem Fuß, jedoch ging ihr Schuss leider über das Tor (72.). Nur wenige Minuten später verpasste Tabea Alsleben die große Chance die Partie zugunsten des MFFC zu entscheiden. Doch Jenas Torfrau Stina Johannes parierte Alslebens Torschuss hervorragend (78.). Sekunden vor dem Abpfiff nutzte Victoria Jähnert einen Konter erfolgreich zum 1:2. Leider ahndete das Schiedsrichterteam die Abseitsposition nicht und die Gastgeberinnen mussten den Gästen beim Jubeln zusehen.

Nachdem die Elbstädterinnen mit viel Herz und Leidenschaft um einen Sieg gekämpft hatten, brach sich nach dem Spiel bittere Enttäuschung ihre Bahn. Um solch ein hockkarätiges Spiel für sich zu entscheiden, reicht eine gute Halbzeit nicht. Das Team des FF USV Jena geht somit nicht unverdient als Sieger vom Platz. "Leider hat es nicht zu etwas Zählbarem gereicht. Beim Stand von 1:1 können bzw. müssen wir das 2:1 machen. So werden wir in der Schlussminute bestraft und stehen mit leeren Händen da. Das ist natürlich bitter für die Mädels." berichtet Trainer Steffen Scheler unmittelbar nach der Bundesligapartie. Die unglücklichen Entscheidungen der Schiedsrichterin, welche im Spielverlauf auch zunehmend den lauten Unmut der gut 120 Zuschauer auf sich zog, möchte Trainer Scheler ausdrücklich nicht als Ausrede gelten lassen. "Sicherlich war es keine Glanzleistung. Aber die Fehler, die zum frühen Gegentor führen, haben wir alleine gemacht, ebenso wie die vergebenen Chancen. Und gegen einen solchen Gegner reicht eben ein Fehler oder eine ausgelassene Chance." resümiert Scheler abschließend. Nun heißt es für ihn und Anke Witt die enttäuschten Mädels moralisch wieder aufzubauen, Fehler zu analysieren und im Training fleißig daran zu arbeiten. Am nächsten Wochenende geht es für das Team des MFFC zum schweren Auswärtsspiel nach Wolfsburg.

MFFC: Mitschke – Wendt, Jacobs, Räcke, Görlitz - Woldmann, Kühne, Hähnel (41. Alsleben / 82.  Güldenpfennig), Bach, Spiller - Cerci

Die weiteren Begegnungen des 10. Spieltages:
SV Werder Bremen gg FC Hertha 03 Zehlendorf 6:1
1.FFC Turbine Potsdam gg 1.FC Union Berlin 6:0
SV Meppen gg VfL Wolfsburg 0:0
1.FC Neubrandenburg 04 gg Hamburger SV 4:0