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Magdeburger FFC gewinnt das Duell der Elbestädte

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 22. August 2017 14:54
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2017 03 19 b-jun mffc hsvIm Nachholspiel des 12. Spieltages der B-Juniorinnen-Bundesliga Staffel Nord/Nordost empfing am Samstag (18. März 2017), der Magdeburger FFC die Kickerinnen des Hamburger SV. Bei widrigen Wetterbedingungen, auf Grund heftiger Windböen, entschied der MFFC durch meisterliches Geduldsspiel gegen die in griechischer Manier tiefstehenden Hanseatinnen das Duell der Elbestädte mit 2:0 zu seinen Gunsten.

Eine erste Gelegenheit für die Magdeburgerinnen in Führung zu gehen, bot sich in der 7. Spielminute, als Nina Räcke einen langen Ball auf Selina Cerci spielte, die jedoch freistehend verzog. Nur wenige Minuten später war es erneut Cerci, welche den Weg durch Hamburgs Defensive fand. Der Ball wurde jedoch im Strafraum gerade noch zur Ecke geklärt (13.). Die Magdeburgerinnen rannten unentwegt gegen das Hamburger „Defensivbollwerk“ an. Wieder war es Selina Cerci, die aus gut 16 Metern abzog. Hamburgs Keeperin Cindy Guder hielt den Schuss jedoch (19.). Die Gäste waren lediglich durch Konter gefährlich, glänzten aber hauptsächlich durch eine sehr gute Defensivarbeit. Eine Ecke von Tabea Alsleben kam „perfekt“ auf Selina Cerci, aber wiederum fand sie ihren Meister in Hamburgs Keeperin Guder (33.). In der 37. Minute legte Cerci im 16er für Tabea Alsleben auf, aber auch sie konnte den Ball nicht im Hamburger Kasten unterbringen.  Einen Freistoß von Gina Wetzel köpfte Selina Cerci kurz vor dem Halbzeitpfiff über das Hamburger Gehäuse, so dass es torlos in die Kabinen ging.
 
Die MFFC.Kickerinnen knüpften nach dem Wiederanpfiff nahtlos an das druckvolle Spiel aus der ersten Halbzeit an und schnürten die Hamburgerinnen nahezu ohne Unterlass in der eigenen Hälfte ein. Emily Katarina Hähnel beschäftigte währenddessen auf der linken Seite permanent das rechte Mittelfeld des HSV und spielte deren Außenverteidiger förmlich müde. In der 60. Spielminute tat sich durch das beharrliche Geduldspiel eine fantastische Doppelchance für den MFFC auf. Joy Spiller (im Foto rechts), wenige Minuten zuvor für Emily Hähnel eingewechselt, tankte sich über links durch und passte auf Cerci, welche wiederum an Torhüterin Cindy Guder scheiterte. Allerdings konnte Guder den Ball nicht festhalten und so war es Joy Spiller, die im Nachsetzen die Chance hatte, den längst fälligen Führungstreffer zu erzielen. Doch auch sie scheiterte an Guder. Erst nach einer guten Stunde Spielzeit der erste Hamburger Torschuss. Dieser war in der 62. Spielminute aber nicht zwingend genug, um MFFC-Torhüterin Nele Walter zu überwinden.
 
Samantha Kühne und Nicole Woldmann spielten sich mit zwei Doppelpässen gefällig durch das Mittelfeld, dann setzte Woldmann die mitgelaufene Joy Spiller mit einem Doppelpass in Szene, die in der 65. Minute den Ball endlich erfolgreich zum 1:0 ins lange Toreck beförderte. Das Gästeteam beschränkte sich weiterhin auf das Toreverhindern, so dass es „Einbahnstraßenfussball“ blieb.
 
Kühne prüfte mit einem Distanzschuss aus 18 Meter die Hamburger Torhüterin, doch ihr Schuss ging knapp am Kasten vorbei (68.). Die Schützlinge von Steffen Scheler und Anke Witt drängten auf den zweiten Treffer. Der Ball wurde in der 72. Minute, nach einem schnellen Angriff über Hanna Bach und Joy Spiller, auf Stürmerin Selina Cerci gespielt, die erfolgreich zum 2:0 vollendete. Es war ihr 15. Saisontreffer. Mit diesem führt sie derzeit die Torjägerliste in der B-Juniorinnen-Bundesliger Staffel Nord/Nordost an.
 
MFFC-Coach Steffen Scheler war froh, dass seine Mannschaft das Spiel erfolgreich gestalten konnte. "Es war bei den Bedingungen und der sehr defensiven und guten Ordnung der Gäste eine sehr schwere Aufgabe." äußerte er sich im Anschluss an das Spiel und fügte hinzu: "Wir haben letztlich verdient gewonnen, ohne spielerisch zu glänzen." So leicht wie im Hinspiel, dass der MFFC noch mit 7:1 gewann, haben es die Hamburgerinnen unter dem neuen Trainergespann Florian Beug und Felix Karch den Kickerinnen aus unserer Landeshauptstadt nicht gemacht.

Das zweite Nachholspiel des 12. Spieltages endete mit einem Remis. Das Spitzenspiel zwischen dem  1. FFC Turbine Potsdam und FF USV Jena endete nach 80 Minuten 1:1.

Schon am nächsten Samstag, 25. März 2017, bestreitet der Magdeburger FFC erneut ein Heimspiel. Zum Nachholspiel des 14. Spieltages empfangen die Magdeburgerinnen im Heinrich-Germer-Stadion das Team vom SV Meppen. Der Anstoß gegen den Tabellenzweiten erfolgt 14:00 Uhr.

MFFC: Walter - Wendt, Räcke, Jacobs, Wetzel - Kühne (76. Güldenpfennig), Woldmann (76. Volkmann) - Alsleben (69. Eisenhardt), Bach, Hähnel (50. Spiller) - Cerci

Foto: (Ines Hähnel)