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08.02.09: Nullnummer im Duell der Tabellenführer

Torlos trennten sich am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasenplatz bei der SG Messtron der Tabellenführer der 2. Frauen Bundesliga TeBe Berlin und Regionalligaspitzenreiter, Magdeburger FFC.

Von Freitag bis Sonntag „bat“ Trainer Steffen Rau seine Spielerinnen zu intensiveren Trainingseinheiten, in der Art eines Trainingslagers. Zum Abschluss des Wochenendes stand mit dem Vorbereitungsspiel gegen die Veilchen aus Berlin ein echter Härtetest auf dem Programm.  Die Gastgeberinnen hatten überraschenderweise über die gesamte Partie etwas mehr von der Partie. Chancen waren Mangelware. MFFC-Keeperin Schult brauchte in der ersten Halbzeit gar nicht einzugreifen, in Halbzeit zwei hatte sie keine Mühe die drei Schüsse auf ihren Kasten zu parieren. 

Das Rau-Team hatte etwas mehr von der Partie, doch die sich bietenden Gelegenheiten konnte nicht genutzt werden. So wie in der 87. Minute, bei der aussichtsreichsten Chance. TeBe Keeperin Prusas konnte den Schuss von Vogelhuber nicht festhalten und Melissa Krakowski schob den Ball am leeren Tor vorbei.

MFFC: Schult-Elsner (70. Rähse), Stübing, Beinroth, Kurth (59, Wohlfahrt)-Vogelhuber, Mücke, Roeloffs (59, Juler), Klemme-Krakowski, Schuster (70. Kühnel)

TeBe: Prusas (46. Busack) -Hesse, Müller (60. Hoppe), Teodoridis, Sharif, Brückner, Stassen, Straka, Holzhaus, Bethge (60. Wilder), Özer

Spielbericht aus Sicht von TeBe Berlin

 Torloses Remis der Spitzenreiter Magdeburger FFC – TeBe Berlin     0:0

MFFC: Schult - Beinroth, Strübing, Elsener (70. Rähse) – Vogelhuber, Mücke – Kurth (60. Wohlfahrt), Krakowski, Klemme – Roeloffs (60. Juler), Schuster (70. Kühne)


TeBe: Prusas (46. Busack) – Özer, Stassen, Holzhaus, Sharif – Heß, Müller (60. Hoppe) – Bethge (60. Wilder), Brückner, Teodoridis – Straka

Schiedsrichterin: Nicole Remus (Hecklingen)                Zuschauer: 23Es war Fußball ohne Spiel, was die beiden Spitzenreiter der 2. Bundesliga und der Regionalliga auf den Kunstrasen zauberten. Der unterklassige Magdeburger FFC ging in der ersten Halbzeit aggressiv gegen den Ball, zwang TeBe zu Fehlern im Aufbau. Technisch konnten die Gastgeber aber ebenfalls nicht überzeugen.„Hoch und lang“ war das Mittel der Wahl. Doch selbst diese einfach gestrickte Spielweise stellte die Veilchen vor Probleme. Mangelhaftes Zweikampfverhalten führt dazu, dass Magdeburgs Stürmer die lange Bälle annehmen und weiterleiten konnte. „Wir standen einfach nicht nah genug an den Gegenspielerinnen,“ meinte Trainer Thomas Grunenberg. Im Abschluss machten die Gastgeber allerdings zu wenig daraus.Überhaupt waren Torschüsse selten. Der FFC brachte wenigstens zweimal das Leder aufs Berliner Tor. Anne Roeloffs" Versuch konnte TeBe-Keeperin Kerstin Prusas jedoch leicht fangen (14.) . Dania Schuster zog drüber (20.). Bei TeBe dauert es bis kurz vor der Halbzeit, ehe Mannschaftführerin Jessica Brückner schwach in die Arme von Torhüterin Almuth Schulte schoss (44.).Nach dem Seitenwechsel sank das Niveau weiter. Darüber konnten auch die wenigen Torchancen nicht hinwegtäuschen. Grunenberg sah zwar technische Vorteile bei seinem Team, „aber die haben wir nur ganz selten zeigen konnten.“ Wenn dies dann mal der Fall war, profitierte TeBe von den nachlassenden Kräften der Magdeburgerinnen. Vorteile konnten die Veilchen daraus aber nicht ziehen. Zu selten suchten die Berlinerinnen mal den direkten Zweikampf. Vorne ackerte Kerstin Straka und ab der 60. Minute Chantal Hoppe engagiert aber erfolglos.Die größeren Chancen gab es auf Magdeburger Seite. Roeloffs zog aus spitzem Winkel auf den Körper von Cordula Busack, die in der zweiten Hälfte für Prusas im Tor stand (50.). Heike Klemme verzog vollkommen frei nach eklatantem Fehlpass von Sarah Müller (58.). Nadine Elsner und Annemarie Juler schossen jeweils über die Latte (62., 72.).Erst in der Schlussphase hatte auch TeBe Möglichkeiten. Straka fasste sich mal aus 20 Metern ein Herz, zielte aber direkt auf die Keeperin (76.). Als sich Jana Teodoridis endlich mal im Eins gegen Eins durchsetzte, musste Schulte allerdings nachfassen (79.).Die größte Möglichkeit hatte aber Magdeburgs Klemme, die nach einer Parade Busacks das leere Tor nicht traf (88.).