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Spielbericht zur 0:1 Niederlage beim SV Victoria Gersten

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Durch einen abgefälschten Freistoßtreffer in der 3. Spielminute unterlag der Magdeburger FFC am Sonntag, dem 7. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga, beim Tabellennachbarn SV Victoria Gersten mit 0:1.


Fotos: Caroline Kunschke 

Keine Abwehrmöglichkeit blieb in der 3. Minute Magdeburgs Torhüterin Almuth Schult bei dem von der Abwehrmauer abgefälschten Freistoß aus 20 Metern. In der Folgezeit plätscherte die äußerst niveauarme Partie vor sich hin. Hochkarätige Torchancen vermissten die gut 150 Zuschauer über die gesamte Spielzeit. Die Elf von Trainer Steffen Rau fand nach dem schnellen Gegentor nur schwer in die Partie. Wenn sie zu guten Angriffen kamen, fehlte gerade in Strafraumnähe die erforderliche Genauigkeit, um das Zuspiel auch an die Mitspielerin zu bringen bzw. zu einer guten Torchance aufzulegen. Leichte Torgefahr kam lediglich durch Standardsituationen auf. Nachdem der Freistoß von Stephanie Abel abgewehrt worden war, blockte die Gerstener Defensive auch erfolgreich den Torschuss von Patricia Steinbrück (20.). Nach einer guten halben Stunde versuchte es die Gerstenerin Sarah Sieckmeyer, deren Team auch der erforderliche Zug zum Tor fehlte, mit einem Schuss aus der Distanz, der jedoch neben das Tor ging (28.). Katharina Börger versuchte sich in der 32. Minute nochmals mit einem Freistoß, doch diesen hielt MFFC-Torhüterin Schult ohne Mühe. Mit dem Pausenpfiff eine gute Möglichkeit für Isabelle Knipp, die jedoch etwas zu lange zögerte , wodurch ihr Schuss über das Tor ging (45.).  

steinbrck_gersten_2010Nur äußerst knapp ging eine Minute nach dem Wiederanpfiff der Freistoß von Isabelle Knipp aus 18 Metern und halbrechter Position rechts am Torpfosten vorbei. Der hätte auch mal passen können! Ansonsten passierte recht wenig. Der MFFC, der deutlich aktiver agierte als in der ersten Halbzeit, schnürte die Gastgeber förmlich in der eigenen Hälfte ein, doch zu zwingenden Chancen kam er dadurch auch nicht. Die Gastgeberinnen schienen mit dem 1:0 zufrieden zu sein und beschränkten sich darauf, die knappe Führung zu verwalten. Sporadisch versuchten sie es mit Konterangriffen, die jedoch nicht richtig ausgespielt wurden. Gefährlich wurde es nach einer guten Stunde Spielzeit, als eine Flanke von Inga Kappel Torhüterin Schult durch die Hände rutschte und gerade noch zur Ecke abgewehrt wurde (58.). Stephanie Abels Freistöße gingen in der 65. Minute knapp über das Tor und in der 70. Minute schon 3 Meter neben das Tor. In der Schlussviertelstunde kam der Magdeburger FFC dann zu den Chancen, um den doch zwischenzeitlich verdienten Ausgleich zu erzielen. Nur zeigte sich nicht nur in dieser Begegnung, dass dies gerade das Manko der Magdeburgerinnen ist: Die mangelnde Chancenverwertung. So köpfte Stephanie Träbert in aussichtsreicher Position direkt in die Arme von Torhüterin Oude-Wesselink (75.) und dann verpasste Dania Schuster die Gabrowitsch-Flanke am langen Pfosten (80.). Doch die allerbeste Torchance ließ die erfolgreichste Magdeburger Torschützin der vergangenen Saison, Dania Schuster, in der Schlussminute aus: Gabrowitsch bediente mit Übersicht die eingewechselte Kunschke, die zwei Gerstener Gegenspielerinnen auf sich zog und auf die freistehende Schuster quer legte, die wiederum nicht kaltschnäuzig genug agierte und Gerstens Torhüterin zur „Heldin“ schoss.

So konnten sich die Gastgeberinnen über den zweiten Saisonsieg freuen und die Magdeburgerinnen nur enttäuscht das Feld verlassen.  

MFFC: Schult - Csepregi, Abel, Beinroth, Träbert - Steinbrück, Gabrowitsch, Horwege, Vogelhuber (76. Kunschke), Knipp (85. Mujovic) - Schuster

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Der Spielbericht des SV Victoria Gersten unter
http://www.noz.de/sport/mehr-sport/el/48008844/gersten-muss-lange-zittern sowie der Homepage www.sv-victoria-gersten.de

Vera Oude-Wesselink hält den Sieg fest

Victoria Gersten kam gut ins Spiel und ging früh durch einen Freistoß von Katharina Börger mit 1:0 in Führung.

Danach flachte das Spiel ab und das meiste spielte sich im Mittelfeld ab. Magdeburg konnte sich in den ersten 45 min. keinen einzigen Torschuss erarbeiten. Gersten hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte daraus jedoch keinen Tribut ziehen.

Den Zuschauern bot sich ein Spiel Not gegen Elend.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel. Jedoch kamen keine zwingenden Torchancen zustande. Erst in der 88min tauchte die Nr.9 von Magdeburg alleine vor Vera Oude-Wesselink auf, die den Schuss aus kurzer Distanz klasse zur Ecke parieren konnte.

Das war auch die letzte Chance in einem schwachen Spiel bei dem Gersten glücklich mit 1:0 als Sieger vom Platz ging.