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Spielbericht zur 1:3 Niederlage des Zweitligateams gegen den 1. FC Lok Leipzig

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Am Sonntag erzielte der Magdeburger FFC, am 5. Spieltag der 2. Frauen Bundesliga, zwar das erste Saisontor in der Meisterschaft, musste sich am Ende jedoch dem ungeschlagenen Favoriten vom 1. FC Lok Leipzig mit 1:3 geschlagen geben. Somit bleibt der Magdeburger FFC weiter ohne Punktgewinn und ist nun Tabellenletzter.

Das Duell zweier Landsfrauen: Im roten Trikot Magdeburgs Gabriella Csepregi und rechts Leipzigs Gabriella Toth.     Foto: C. Kunschke

 

Routiniert trat der Gast vom 1. FC Lok Leipzig beim noch sieglosen Gastgeber auf und erspielte geduldig seine Möglichkeiten bzw. nutzte die Fehler der MFFC-Kickerinnen konsequent. Zwar versteckten sich die hochmotivierten Magdeburgerinnen nicht, doch waren bzw. sind ihre Möglichkeiten derzeit begrenzt. Der Gast mit Feldvorteilen, aber die Gastgeberinnen zunächst mit der Führung in der 23. Minute. Nachdem der Schussversuch von Katja Gabrowitsch abgeblockt wurde und Dania Schuster den Ball über Leipzigs Torhüterin Härling hob, verhindert zunächst wieder einmal die Querlatte einen Torerfolg. Doch Stephanie Träbert, die mal wieder von Beginn an zum Einsatz kam, schob den Abpraller zur viel umjubelten Führung in die Maschen.

Die Lok-Kickerinnen zeigten sich vom Rückstand unbeeindruckt, spielten abgeklärt weiter. Die MFFC-Führung währte dann auch nur ganze sechs Minuten. Der Gast aus Leipzig fing einen Fehlpass im Spielaufbau ab, spielte über Claudia Strähle blitzschnell nach vorn, die für die mitgelaufene Safi Nyembo querlegte (30.). Zwei Minuten später nutzten die Lok-Kickerinnen gar einen MFFC-Freistoß zum Führungstreffer. Der Gast fing den „zweiten Ball“ des abgewehrten MFFC-Freistoßes ab, konterten die Gastgeberinnen aus, sodass Erika Szuh den Ball aus 14 Metern ins kurze obere Eck jagte (32.).

Schuster hatte kurze Zeit später den Ausgleich auf den Fuß, scheiterte nach Isabelle Knipps Vorarbeit aber im Eins gegen Eins an Lok-Torhüterin Härling (36.). Pech für den MFFC, dass nach einem Foulspiel an Träbert der von Isabelle Knipp an der Mauer vorbeigezirkelte Freistoß aus 18 Metern nur an den Pfosten klatschte (37.). So kam es, wie es meistens kommt, wenn man „unten drin“ steht: Strähle nahm nach einem Stellungsfehler in der MFFC-Abwehrkette das lange diagonale Zuspiel auf und legte, wie schon beim Ausgleichstreffer, für Nyembo auf, die mit Ihrem zweiten Treffer, drei Minuten vor dem Pausenpfiff, schon für die Entscheidung sorgte (42.).

In den zweiten 45 Minuten passierte nichts Spielentscheidendes mehr. Die größten Emotionen gab es wohl in der 62. Minute nach der roten Karte gegen Claudia Strähle wegen groben Foulspiels. Doch die nummerische Überzahl konnte das Team von Trainer Steffen Rau nicht nutzen. Vielmehr hatten die Gäste noch eine riesige Möglichkeit, die MFFC-Torhüterin  Almuth Schult jedoch vereitelte. Vom Mut nach dem Zwei-Tore-Rückstand scheinbar verlassen, kamen die Gastgeberinnen zu keinen weiteren Möglichkeiten mehr. Der Gast brachte die Führung in ruhiger Spielweise ohne Schwierigkeiten über die Zeit.

An den beiden kommenden Spieltagen muss der Magdeburger FFC jeweils auswärts (19.09. beim Aufsteiger 1. FC Lübars sowie 26.09. beim SV Victoria Gersten) antreten.

MFFC: Schult - Steinbrück, Beinroth, Abel, Ernst - Mücke (70. Csepregi), Gabrowitsch, Horwege (75. Kunschke), Träbert (75. Mujovic), Knipp - Schuster

Weitere Fotos finden Sie auch in unserer Bildergalerie. Informationen über den 1. FC Lok Leipzig finden Sie unter www.lokff.de .