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Magdeburger FFC mit höchster Saisonniederlage

bartke_161011Nach einer enttäuschenden Leistung, musste der Magdeburger FFC, am Sonntag dem 9. Spieltag der 2. Frauen Bundesliga beim Tabellenvierten FSV Gütersloh mit dem 1:5 die höchste Saisonniederlage hinnehmen.

 

Trainer Steffen Rau zeigten sich nach der guten Leistung in der Vorwoche gegen den Herforder SV (1:1) optimistisch, dass sich seine Schützlinge in Gütersloh ähnlich gut zu präsentieren. Allerdings war gleich in den Anfangsminuten zu erkennen, dass dies überhaupt nicht gelingen sollte. Über die rechte starke Angriffsseite der Gastgeberinnen wurde in der 2. Spielminute der Führungstreffer eingeleitet. In der Mitte hatte es FSV-Stürmerin Britta Schmücker nicht schwer den Ball aus 5m im Magdeburger Tor unter zu bringen. Sieben Minuten später wurde Marina Hermes im Mittelfeld nicht entscheidend gestört, so dass sie unbedrängt aus 18m zum Torschuss kam, der dann auch noch hinter Torhüterin Lotta Ravn zum 0:2 einschlug (9.). Ähnlich wie beim Spiel in Lübars, ein klassischer Fehlstart. Die Spielerinnen des Magdeburger FFC leisteten sich zu einfache individuelle Fehler und fanden durch die schnellen Gegentreffer nicht in die Partie. Glück für die Magdeburgerinnen, dass die in der Folge heraus gespielten hochkarätigen Gütersloher Torchancen durch Britta Schmücker (16.), Christina Gessat (27.) und Nina Philipp (34.) ungenutzt blieben. Nach mehr als einer halben Stunde Spielzeit der erste Angriff der Rau-Schützlinge, Spielführerin Anne Roeloffs schaltet sich nach Vorn mit ein und im zweiten Zuspielversuch verwertete Anne Bartke ihren ersten Torschuss mit dem schmeichelhaften Anschlusstreffer (35.). Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff hielt Patricia Steinbrück mit einer Kopfballabwehr auf der Torlinie ihre Mannschaft weiter im Spiel und verhinderte noch den dritten Gegentreffer vor der Halbzeit (40.).        

In die zweite Halbzeit fanden die Gäste deutlich besser und kamen in der 54. Minute zu ihrer zweiten Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Stephanie Abel köpfte Jacqueline Ernst den Ball neben das Tor. Obwohl die Magdeburgerinnen in der Anfangsviertelstunde deutlich besser auftraten als in der ersten Halbzeit, spielten die Gastgeberinnen weitaus gefälliger. Gessat, die immer wieder torgefährliche Aktionen einleitete, bediente die eingewechselte Angelika Widowski, die mit ihrem Schuss zwar aus spitzem Winkel Torhüterin Ravn überwand, dieser aber dann doch am langen Pfosten vorbei trudelte (67.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 71. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 18m von Nina Philipp zum 1:3. Danach kam lediglich noch Anne Bartke zu zwei Kontermöglichkeiten (77.+88), die allerdings nichts einbrachten. In der 82. Minute köpfte die eingewechselte Annabell Jäger eine Flanke zum 1:4 in die Maschen, ehe Rebecca Granz, in der Nachspielzeit mit einem Volleyschuss den 1:5 Endstand erzielte.

Am Sonntag ist der Magdeburger FFC erneut auswärts gefordert. Der Tabellenneunte ist beim Siebenten SV Meppen zu Gast.

MFFC: Ravn- Mücke, Ernst, Roeloffs, Weinbeer (79. Rath)- Steinbrück, Abel (61. Vogehuber), Gabrowitsch, Träbert-Bartke, Schuster (79. Krakowski