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Spielbericht zum 1:1 beim SV Meppen

Traebert_stephanieAm Sonntag spielte der Magdeburger FFC (9.), am 10. Spieltag der 2. Frauen Bundesliga, beim Tabellensiebenten SV Meppen 1:1 unentschieden.

Stephanie Träbert erzielte mit ihrem dritten Saisontreffer den 1:1 Ausgleichstreffer.

 

Bei guten äußerlichen Bedingungen entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der die Gastgeberinnen bereits in der 2. Minute eine gute Möglichkeit hatten. Den Schuss von Meppens Vanessa Rohling aus spitzem Winkel parierte Torhüterin Lotta Ravn sicher in der kurzen Ecke. Drei Minuten später verbreiteten auch die Magdeburgerinnen einen Hauch Torgefahr vor dem Meppener Tor (5.). Allerdings köpfte Dania Schuster die Flanke von Patricia Steinbrück im „Rückwärtsgang“ über das Tor. Glück für die Rau-Schützlinge, dass Vanessa Rohling 8m freistehend vor dem Magdeburger Tor die scharfe Hereingabe ihrer Mitspielerin Inga Kappel nicht kontrollieren konnte und nicht zum Torabschluss kam (15.). Nachdem die Magdeburger Defensive den Ball nicht entschieden genug klären konnte kam Nina Nögering aus 18m zum Torschuss, welcher aber über das Tor ging (25.). In der 30. Minute hatte die Magdeburger Anhängerschaft bereits den Torschrei auf den Lippen, nachdem Melissa Krakowski das Bartke-Zuspiel an der Meppener Torhüterin Vera Oude Wesselink erfolgreich vorbeispitzelte, doch Britta Kappel mit großem Einsatz auf der Torlinie klärte und das 0:1 verhinderte. Das wäre es gewesen. So kam es anders. Eine Minute vor dem Pausenpfiff setzte Katharina Börger ihren Freistoß aus 18m zur Meppener Führung in die Maschen (44.).

Glücklicherweise ließ der Ausgleich der Magdeburgerinnen nicht lange auf sich warten. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff setzte sich Anne Bartke auf der rechten Seite durch, legte vor Torhüterin Oude Wesselink quer, so dass die einlaufende Stephanie Träbert keine Mühe hatte den Ball über die Linie zu drücken. Ähnlich, wie in der ersten Halbzeit, die Rau-Schulze-Schützlinge mit mehr Spielanteilen, doch noch fehlten die zwingenden Torchancen. Auf dem Posten zeigte sich Torhüterin Ravn in der 60. Minute, beim 24m-Freistoß von Greta Budda. Hoch emotional die Schlussminuten. Erst blieb die Pfeife der Unparteiischen stumm, nachdem Stephanie Träbert in der 73. Minute regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt wurde, dann pfiff die Unparteiische in der 77. Minute den Magdeburger Torjubel „zurück“, nachdem Steinbrücks Treffer zum 2:1 wegen vermeintlichen Abseits nicht anerkannt wurde. Neun Minuten vor Spielende hatte Stephanie Träbert den Siegtreffer für den Magdeburger FFC auf dem Fuß, blieb jedoch im Abschluss aus 3m ohne Fortune. Klarere Möglichkeiten für einen Treffer gibt es nicht.

Auf Grund der Spielanteile sowie hochkarätigeren Torchancen wäre an diesem Sonntag mehr als nur ein Punktgewinn für den Magdeburger FFC drin gewesen. Dennoch trat die Mannschaft von Trainer Steffen Rau sowie Jens Schulze nicht unzufrieden die Heimreise an.

Am kommenden Sonntag empfängt der Magdeburger FFC zum vorletzen Heimspiel des Jahres und in der letzten Partie der Hinrunde den Aufsteiger Mellendorfer TV im Heinrich-Germer-Stadion.

MFFC: Ravn-Mücke, Ernst-Roeloffs, Weinbeer-Steinbrück, Gabrowitsch (70. Vogelhuber), Krakowski (57. Knipp), Träbert- Bartke, Schuster (79. Abel)


www.frauen-svmeppen.de  Spielbericht aus Sicht des SV Meppen

Blei an den Füßen - SVM-Frauen enttäuschen gegen Magdeburg

Trainerin Maria Reisinger war nach dem 1:1 (1:0) der Zweitliga-Fußballerinnen des SV Meppen doppelt enttäuscht: Nach einer der schwächsten Saisonleistung verpasste es ihre Mannschaft, sich weiter vom Tabellenende abzusetzen.

Reisinger hatte aus den letzten drei Partien vor der Winterpause neun Punkte auf der Rechnung gehabt. Jetzt können es nur noch sieben werden. „Wir müssen mit der Drucksituation fertig werden“, weiß die Trainerin.

Schwach präsentierten sich die Gastgeberinnen vor allem im ersten Durchgang. Sie fanden überhaupt nicht ins Spiel, produzierten viel zu viele Fehlpässe auch ohne Gegnerdruck. Reisinger bemängelte zudem, dass einige Spielerinnen auf ihren Positionen undiszipliniert agiert hätten. „Im Training waren noch alle leichtfüßig, im Spiel wirkte es, als ob manche einige Zentner Blei an den Füßen gehabt hätten“, war der Trainerin die Ursache der Verunsicherung nicht klar.

Weil der finale Pass in die Spitze kaum einmal ankam, verfügte der SVM über Möglichkeiten meist nur nach Distanzschüssen. Als die Emsländerinnen vor der Pause den Druck erhöhten, gelang Katharina Börger per Freistoß 60 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff die etwas glückliche Führung.

Der Vorsprung war nach drei Minuten in der zweiten Halbzeit dahin. Stephanie Träbert schloss einen Konter über Anne Bartke zum 1:1 ab. Zuvor musste der SVM einmal auf der Linie klären, danach fand ein Abseitstor durch Patricia Steinbrück keine Anerkennung, dann machte Torhüterin Vera Oude-Wesselink, der Resinger neben Katharina Altevolmer eine gute Leistung bescheinigte, die Topchance durch Träbert zunichte. Meppen bemühte sich, aber es sprang einfach nichts Zählbares mehr heraus.

[Quelle LT: Montag 21.11.2011]