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Oldesloe´s Trainer Clausen erwartet nach Demütigung Trotzreaktion

logofraubuliga_01_jpgBad Oldesloe. Der Stachel der Enttäuscht quält Trainer Michael Clausen nach der schmerzlichen 0:7-Niederlage - der höchsten Pleite in der Vereinsgeschichte - noch immer. "Man kann gegen ein Top-Team wie Gütersloh verlieren, aber nicht so - das war eine Demütigung", hielt der Coach der abstiegsbedrohten Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Keine Frage, Clausen erwartet eine Trotzreaktion am Sonntag im wichtigen Auswärtsspiel beim Magdeburger FFC.

Die Magdeburgerinnen nehmen den ersten Nichtabstiegsplatz ein, haben drei Punkte Vorsprung auf die Oldesloerinnen, die Drittletzter sind. "Bei einer Niederlage in Magdeburg wäre der Rückstand mit sechs Zählern schon gewaltig, bei noch zehn auszutragenden Partien ist das ein richtiges Brett", weiß Clausen und hofft, dass sein Team den Kopf aus der Schlinge zieht und nicht mit leeren Händen nach Hause kommt.

"Wir müssen jetzt die Tugenden in die Waagschale werfen, die im Abstiegskampf erforderlich sind ", so Clausen, der personell kaum Handlungsspielraum hat. Gerade einmal zwölf Feldspielerinnen stehen ihm noch zur Verfügung, darunter Jule Steinbrecher und Svea Sell die aus der zweiten Mannschaft aufrücken. Grund: Neben den Langzeitausfällen plagt sich Julia Weigel mit einer Zerrung des Hüftbeugers herum und Denise Lehmann wird wegen des Verdachts auf einen Bandscheibenvorfall ausfallen. Zu allem Überfluss hat sich auch noch Daniela Schacher verabschiedet. "Sie ist nach Schenefeld umgezogen und arbeitet in Altona, daher kann sie den erforderlichen Aufwand nicht mehr betreiben. Schade, das ist sportlich ein großer Verlust", so Clausen, der darauf hofft, dass die dezimierte Mannschaft nun etwas enger zusammen rückt. Ein erstes Signal habe es in dieser Hinsicht bereits gegeben: Johanna Wöhler wird sich trotz schmerzhafter Rippenprellung zur Verfügung stellen. "In unserer Situation ist es wichtig, Spielerinnen auf dem Platz zu haben, die sich total mit der Sache identifizieren, Johanna ist ein gutes Beispiel dafür", unterstreicht der Coach.